IBM optimistisch nach Gewinnsprung

Von Irina Heidkamp

IBM optimistisch nach GewinnsprungZum Jahresauftakt hat der us-amerikanische Computer- und IT- Konzern IBM durch einen großen Gewinnsprung überrascht. Hintergrund ist ein starkes internationales Geschäfts. Für das Gesamtjahr erhöhte der Konzern deshalb seine Ergebnisprognose. Samuel Palmisano, Konzernchef von IBM erklärte: “Wir sind für den Rest des Jahres sehr zuversichtlich.”

IBM verdiente gut ein Viertel mehr als noch vor einem Jahr und steigerte seinen Gewinn auf 2,3 Milliarden US-Dollar.

Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 24,5 Mrd. US-Dollar (15,4 Euro), teilte das Unternehmen am Mittwochabend am Firmensitz in Armonk (US-Bundesstaat New York) mit.

Zwei Drittel der Einnahmen erzielt der Konzern bereits im Ausland und profitiert damit auch stark vom schwachen Dollar. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz nur um vier statt elf Prozent gestiegen. Besonders stark wuchs IBM erneut in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Analysten hatten dem Konzern ein derart gutes Ergebnis nicht zugetraut. So stieg die Aktie im nachbörslichen Handel dann auch um rund drei Prozent auf 123,5 US-Dollar. Zuvor hatte sie bereits im Tagesverlauf ebenfalls fast drei Prozent zugelegt.

IBM gilt als Schwergewicht und Leitwert in der Technologiebranche. So gehen Experten von einem   anhaltenden positiven Trend aus. Tags zuvor hatte schon der Chipriese Intel einen zuversichtlichen Ausblick präsentiert.

In der IBM-Servicesparte stieg der Umsatz besonders stark um 17 Prozent. Sie liefert mehr als die Hälfte der Konzernerlöse. Auch mit Software erzielte IBM 14 Prozent mehr Umsatz. Im Hardware-Bereich fielen die Einnahmen dagegen um fast 7 Prozent.

Der Gewinn je Aktie stieg im ersten Quartal von 1,21 auf 1,65 US-Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet IBM nun mindestens 8,50 statt 8,25 US-Dollar je Anteilsschein.

Artikel vom 17. April 2008

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