ICE Crash – Schäfer bangt um seine Existenz
Nach dem verheerenden Zusammenstoß zwischen einer Schafherde und einem ICE im Landbrückentunnel bei Fulda, bangt der Besitzer der toten Schafe nun um seine Existenz. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Schäfer eingeleitet, es drohen Schäfer Norbert W. Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe, sollte man ihm einen Schuld an dem Unglück nachweisen können.
Der Schäfer sieht sich aber zu Unrecht verfolgt, erklärte laut Medienberichten: „Neben meiner Wiese fließt ein Bach, freiwillig würden die Tiere nie durchs Wasser gehen. Zwei Tage vor dem Unglück waren Mischlingshunde bei mir auf der Wiese. Die haben meine Schafe gehetzt. Gut möglich, dass sie wieder da waren.“
Noch ist unklar, ob der Schäfer für den Schaden aufkommen muss, wie die Schafe tatsächlich auf die Gleise gelangten, und wer dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann. Sollte es den Schäfer treffen, fürchtet er um seine Existenz.
Norbert W.: „Das wäre dramatisch. Die Versicherung würde zwar etwas zahlen, doch bei der Schadenssumme wird das kaum reichen.“
Doch die Ermittlungen stehen erst am Anfang. Ein anderer Schnellzug passierte die Unglückstelle kurz vor dem folgenschweren Crash, raste ebenfalls in ein Schaf. Der Gegenzug wurde aber nicht gewarnt, die Unfallstelle nicht gesperrt.
DCRS ONLINE meint: Es muss in unserer Gesellschaft eben immer einen Schuldigen geben!





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02. Mai 2008 um 11:34
Ich finde, dass der Schäfer nichts dafür kann und deshalb auch nicht “der Schuldige” sein kann und schenke seiner Aussage glauben, dass Schafe freiwillig nicht durch einen Bach gehen würden.
Ich selbst habe vor wenigen Monaten ähnliches beobachten können: nachdem sich 2 Schafe unfreiwillig von der Herde getrennt hatten, standen diese den ganzen Tag auf der anderen Bachseite und blieben stets in der Nähe der Herde.
Ich war zuerst morgens an der Wiese vorbeigekommen und am Nachmittag waren die Schafe immer noch da.