Im Kampf gegen die Pfunde – Forscher entdecken Satt-Gen

Von Irina Heidkamp

Im Kampf gegen die Pfunde – Forscher entdecken Satt-Gen  FotoUS-Forscher beschäftigen sich seit einiger Zeit mit den genetischen Hintergründen von Fettleibigkeit und haben nun entdeckt, dass bei dem Fehlen eines bestimmten Botenstoffes, die betroffenen Patienten offenbar niemals wirklich satt werden.

Patienten, die hingegen ein Gen besaßen, dass die Produktion des Signalstoffes Neurotrophin anregt, waren seltener übergewichtig und entwickelten ein natürliches Sättigungsgefühl. Dieses schützt vor Fress-Orgien und extremem Übergewicht.

Laborversuche mit Mäusen hatten bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass der Signalstoff Neurotrophin dazu beiträgt, Appetit und Gewicht zu kontrollieren. Mäuse, denen das entsprechende Gen fehlte, stopften sich demnach maßlos mit Essen voll und wurden fettleibig.

Aufbauend auf den Ergebnissen könnten neue Medikamente entwickelt werden, die auch den Appetit bei Menschen kontrollieren, bei denen gängige Behandlungen gegen Übergewicht keine Wirkung gezeigt hätten, so Alexander. In den USA sind etwa zwei Drittel der Erwachsenen und 25 Millionen Kinder übergewichtig.

Artikel vom 29. August 2008

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