Immer weniger Ehen, immer weniger Adoptionen

Von Kerstin Moebius

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Die Zahl der Eheschließungen und die Zahl der Adoptionen hat sich in Deutschland in der jüngeren Vergangenheit stark verringert.

So wird das Zusammenleben von Frau und Mann in Deutschland zunehmend als nichteheliche Lebensgemeinschaft praktiziert.

Im Jahr 2007 gab es gut 2,4 Millionen nichteheliche Lebensgemeinschaften in Deutschland, in denen Frau und Mann zusammenlebten.

Seit 1996 ist diese Zahl um rund ein Drittel gestiegen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Damals lebten 1,8 Millionen Paare ohne Trauschein gemeinsam in einem Haushalt.

Noch stärker als bei Eheschließungen, ging die Zahl der Kinderadoptionen zurück. Diese Zahl hat sich seit 1993 fast halbiert. Das teilte das Statistische Bundesamt, Destatis, am Montag mit.

Von 2006 auf 2007 sank die Zahl nochmals um fünf Prozent auf 4509 Kinder. Allerdings geht auch die Zahl der Adoptionswilligenstark zurück: Wollten 1993 noch 21 711 Paare ein Kind adoptieren, standen 2007 nur noch 8914 auf der Warteliste.

Mehr als die Hälfte der adoptierten Minderjährigen wird von Verwandten angenommen.

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Artikel vom 25. August 2008

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