Immobilienkrise beschert Colonial Megaverlust

Von Jette Petersen

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Der Immobilienkonzern Colonial ist bereits hochverschuldet. Jetzt könnte ihn die Immobilienkrise in Spanien Kopf und Kragen kosten. Auf Grund der Entwertung auf dem spanischen Häusermarkt muss der Konzern Wertberichtigungen von Immobilien und Verluste aus der Beteiligung an dem Baukonzern FCC im ersten Halbjahr abschreiben. Dies hat bislang zu einem Fehlbetrag von 2,4 Milliarden Euro geführt. Das teilte das Unternehmen selbst jüngst mit.

Positiv verliefen allerdings die Gespräche mit den Gläubigerbanken über eine Umschuldung. Hier gebe es eine vorläufige Einigung. Colonial hoffe auf eine endgültige Vereinbarung noch Anfang des Monats.

Den Angaben zufolge summierten sich die Schulden des spanischen Konzerns bis Ende Juni auf fast 9 Mrd. Euro. Demgegenüber stehen Vermögenswerte von 10,5 Mrd. Euro. Zu den Gläubigern zählte zuletzt auch noch die Commerzbank-Tochter Eurohypo. Colonial war mit Ende des Immobilienbooms in Spanien in Bedrängnis geraten.

Artikel vom 1. September 2008

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