Inflation bei 3,1 Prozent – Leben ist für viele unbezahlbar
Die Verbraucher stöhnen unter den enormen Preisen für das tägliche Leben. Vor allem eine warme Wohnung, Strom und Autofahren sind für viele Bundesbürger bereits unbezahlbar geworden. Jeden Monat rutschen die Haushaltskassen der Deutschen weiter ins Minus. Die Energiekonzerne reiben sich die Hände.
Im November hat die Inflation in Deutschland eine Rekordmarke innerhalb der letzten 13 Jahren erreicht. Der Preisanstieg betrug rund 3,1 Prozent, so viel wie seit 1994 nicht mehr. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit, nach dem nun endgültige Zahlen vorliegen.
Die jährliche Teuerung habe damit erstmalig seit Januar 1994 wieder die Drei-Prozent-Marke überschritten. Damit lag die endgültige Steigerung auch über dem Ende November ermittelten vorläufigen Wert von 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Oktober seien die Preise um 0,5 Prozent gestiegen.
Im Jahresvergleich stiegen den Angaben zufolge bei den Energieprodukten vor allem die Preise für leichtes Heizöl mit einem Plus von 24 Prozent und Kraftstoffe mit einer Zunahme von 19 Prozent. Die Kosten für Strom seien auf Jahressicht um mehr als 8 Prozent gestiegen. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung der Energieprodukte hätte die Teuerungsrate nur bei 2,2 Prozent gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel seien im November gegenüber dem Vorjahresmonat im Durchschnitt um knapp 6 Prozent gestiegen. Erheblich teurer seien vor allem Butter, Milchprodukte und Eier geworden.
DCRS meint: Die Politik führt leere Debatten, während das Volk friert. Da der Energiemarkt in keiner Weise durch Wettbewerb bestimmt wird, muss der Staat hier endlich massiv eingreifen. Energie muss für jeden bezahlbar sein, doch dann müsste man in Berlin auf Milliardeneinnahmen aus der Öko- und Mineralölsteuer verzichten. Abzocke hoch drei !
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