Inzest-Drama von Amstetten – Es gab einen Mitwisser
Spektakuläre Wende im Inzest-Drama von Amstetten. Wie die österreichische Polizei gegenüber der Presse verriet, geht man dort fest davon aus, dass es einen Mitwisser gegeben hat, der den Monster-Vater, Josef Fritzl, 73, bei seinem grausamen Verbrechen in noch undefinierter Art und Weise beistand. Wer diese mysteriöse Person sein könnte, wollte die Polizei nicht preisgeben.
„Irgendjemand aus dem (familiären) Umfeld musste das wissen!“erklärte LKA-Chef Franz Polzer jüngst.
Offenbar gab dieser geheimnisvolle Mitwisser den entscheidenden Hinweis an die Polizei, die den Inzest-Vater schließlich auf dem Weg ins Krankenhaus festnahm. Dieser Mitwisser, dessen Identität die Polizei nicht verrät, hat die Behörden in der vergangenen Woche offenbar „vertraulich“ darüber informiert, dass Fritzl zusammen mit seiner Tochter Elisabeth und deren zwei Söhnen die todkranke Tochter in der Klinik von Amstetten besuchen würde.
Die Polizei griff unmittelbar zu.
Ein Sprecher des LKA bestätigte zudem, dass Hinweise vorlägen, Fritzl habe die Entlassung seiner Tochter aus der Gefangenschaft geplant. Er soll seiner Tochter zur Jahreswende 2007/08 einen Brief an seine eigene Familie diktiert haben, indem er sie ankündigen ließ, sie wolle in diesem Sommer mit ihren Kindern nach Amstetten zurückkehren.
Josef Fritzl hatte nach seiner Festnahme ein umfassendes Geständnis abgelegt. Diese Woche soll er nicht weiter verhört werden. Sein Verteidiger Rudolf Mayer hatte Fritzl zudem geraten, keine weiteren Aussagen zu machen. Der Jurist nahm seinen Mandanten in einem exklusiven Interview mit der Bildzeitung zunächst in Schutz. Erklärte dessen Kälte mit einer gebrochenen Gefühlswelt.
Der Sohn des Inzest-Vaters könnte der geheimnisvolle Mitwisser gewesen sein. Er soll als einziges Familienmitglied einen Schlüssel zum Keller gehabt und immer peinlich genau auf dessen ordnungsgemäße Verschließung geachtet haben.
Die ehemalige Hausbewohnerin Sabine Kirschbichler erzählten der Zeitschrift „Brigitte“ er habe sich als Hausmeister ausgegeben. „Er war der Hausmeister, so hat er sich uns vorgestellt. Und wenn wir was brauchten, eine Fliese kaputt war oder was mit der Elektrik, dann ging er in den Keller und holte Ersatz. Immer sofort.“
Ebenso undurchsichtig ist die Rolle von Fritzls Ehefrau Rosemarie. Sie sagt, sie sei völlig ahnungslos gewesen. Noch halten die Ermittlungen an. Doch LK-Chef Franz Polzer räumt ein: „Mir fehlt jede Vorstellungskraft, dass seine Frau, die ihr ganzes Leben mit ihm verbracht hat, von alledem nichts mitbekommen hat.“
DCRS ONLINE meint: Wie kalt muss erst dieser Mitwisser gewesen sein, dass er das Leid der vier Opfer im Keller nicht früher beendete?!
Foto: Symbolbild





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01. Mai 2008 um 23:18
Es heißt “Herr F” soll Kerstin jahrelang krampflösende Mittel gegeben haben. Von wo hat er die gehabt, sind die nicht rezeptpflichtig.
Schwarz Sabine