Inzest – Kinder von Amstetten erhalten neue Identität

Von Irina Heidkamp

Inzest Kinder von Amstetten erhalten neue IdentitätDie Dokumente sind bereits unterschriftsreif. Eine neue Identität,  - für die Inzest-Kinder von Amstetten vermutlich die einzige Chance auf ein ungestörtes, halbwegs normales Leben. Jetzt fehlen nur noch die Unterschriften der Opfer, wie die österreichische Tageszeitung „Österreich“ berichtet.

Wann die Opfer eine Unterzeichnung vornehmen werden, ist noch unklar. Die Opfer beraten sich in behördlichen Angelegenheiten mit einem Anwalt.

In einer anderen Sache hat es allerdings schon eine Entscheidung gegeben. Eine kommerzielle Vermarktung ihrer Geschichte lehnt Elisabeth Fritzl, 42, und ihre Kinder kategorisch ab. Vor allem britische Medien hatten in der jüngeren Vergangenheit mehrfach Anfragen an die Opfer gestellt und mehrere Millionen Euro für die Exklusiv-Rechte geboten.

Doch das will Elisabeth Fritzl nicht. Ihre Geschichte soll nicht noch weiter zu Befriedigung der allgemeinen Sensationsgier ausgeschlachtet werden.

Vor diesem Hintergrund ist die baldige Annahme von neuen Identitäten zu erwarten.

Artikel vom 29. Mai 2008

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