Inzest-Monster zeugt mit Stieftochter Kind – um es zu missbrauchen !

Von Louis Richter

Inzest-Monster zeugt mit Stieftochter Kind – um es zu missbrauchen !  FotoSchon wieder ein widerwärtiger Inzest-Fall. Vor dem Landgericht Neuruppin muss sich ein 67järhiger Mann aus Brandenburg wegen schwerem sexuellem Missbrauch in 19 Fällen verantworten.

Der 67jährige soll mit seiner Stieftochter ein Kind gezeugt haben und das kleine Mädchen ab seinem 8 Lebensjahr zahlreich missbraucht und vergewaltigt haben.

Mögliche Höchststrafe: 15 Jahre Haft. Die Taten sollen sich zwischen 1994 und 1997 ereignet haben. Beim ersten mutmaßlichen sexuellen Missbrauch durch den Großvater sei die Enkelin sieben Jahre alt gewesen. Der Angeklagte wies bislang die Vorwürfe zurück.

Der Neuruppiner Staatsanwaltschaft zufolge steht fest, dass der 67-Jährige das Kind mit seiner Stieftochter gezeugt hat.

Der Mann hatte sexuelle Kontakte zu seiner Stieftochter eingeräumt, aber bestritten, sich an ihr vergangen zu haben. Laut Staatsanwaltschaft wäre diese Tat ohnehin verjährt. Verjährt sei auch der mutmaßliche Inzest im Zusammenhang mit der Enkelin, nicht jedoch der Kindesmissbrauch.

Vor einem Jahr erstattete das mittlerweile 21 Jahre alte Opfer Strafanzeige gegen den Vater bzw. Großvater.

Nach Angaben der Ermittler hatte das Jugendamt bereits nach den Taten vom mutmaßlichen Missbrauch des Mädchens erfahren. Eine Anzeige habe es seinerzeit aber nicht gegeben. Dazu sei die Behörde rechtlich auch nicht verpflichtet gewesen, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Für die Verhandlung vor dem Landgericht sind zunächst acht Termine anberaumt.

Artikel vom 13. Oktober 2008

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