Inzest-Opfer Elisabeth: „Ich will sein Gesicht niemals wieder sehen“
Der Inzest-Fall von Amstetten, Österreich, schockiert die Welt. Jetzt spricht zum ersten Mal die Opfer-Seite. 24 Jahre wurde Elisabeth Fritzl, 42, von ihrem Vater Josef Fritzl, 73, in einem Kellerverließ eingesperrt, vergewaltigt, geschlagen und mit sieben Kindern geschwängert.
Sie war ihm all die Jahre völlig ausgeliefert, hatte jede Kontrolle über ihr Leben verloren. Er entschied, über Glück oder Unglück, über Leben oder Tod, über Freud und Leid. Es war vor allem Unglück, Tod und Leid, was er in den Keller brachte. Tod für all die Träume, die die junge Elisabeth heimlich mit sich herum getragen hatte. Ihr Wunsch ist angesichts all der Pein, die sie erfahren musste, äußerst verständlich und einfach.
„Ich will sein Gesicht niemals wieder sehen“ sagte Elisabeth als aller erstes, als sie aus den Fängen des Vaters befreit wurde.
Die 42jährige wünsche sich nur einfach ein normales Leben mit ihren Kindern zu führen, oder eben so normal wie es irgendwie nach all den schrecklichen Jahren geht, wie die britische Zeitung „Sunday Mirror“ berichtet.
Gabriele Helm, Schwester des Inzest-Opfers Elisabeth, erzählt von den dramatischen und zugleich unheimlich rührenden Szenen kurz nach der Befreiung.
Als Elisabeth endlich aus den Fängen des Inzest-Monster befreit ist, fällt sie ihrer Mutter Rosemarie in die Arme, sagt: „Ich kann nicht glauben, dass ich frei bin – bist du es wirklich?“.
Weinend klammert sie sich an ihre Mutter: „Ich kann es nicht glauben, ich bin draußen. Ich dachte, ich sehe dich nie wieder. Es ist alles zu viel für mich. Ich will ihn niemals wieder sehen.”
Dann trifft sie drei ihrer Kinder, die Fritzl ihr im Säuglingsalter wegnahm und die bei ihren „Großeltern“ ein vergleichsweise normales Leben führten. Sie hält sie ganz fest, streichelt ihre Gesichter und sagt: „Meine Babys, ihr seid so wunderschön.“
Gabriele Helm erlitt einen Nervenzusammenbruch, als sie ihrer Schwester nach 24 Jahren wieder begegnete. Sie befindet sich derzeit in Therapie. Sie sagt: „Es ist unglaublich wie normal Elisabeth zu sein scheint. Sie ist gesund, sehr mitteilsam – es geht ihr gut.“
„Jeden Tag wird sie ein bisschen stärker. Ich kann nicht sagen, was die Familie durchmacht. Niemand kann das verstehen. Es hat uns am Boden zerstört.“





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11. Mai 2008 um 22:49
Es darf - leider! - gelacht werden:
„Meine Babys, ihr seid so wunderschön.“
„Ich kann nicht glauben, dass ich frei bin – bist du es wirklich?“.
„Ich kann es nicht glauben, ich bin draußen. Ich dachte, ich sehe dich nie wieder. Es ist alles zu viel für mich. Ich will ihn niemals wieder sehen.”
Sagen Sie doch bitte mal:
Wollen Sie uns weismachen, Sie hätten nicht gemerkt, dass das Revolverblatt “Sunday Mirror” diese Zitate frei erfunden hat? Es sieht doch ein Blinder, dass das typisch englische Sätze sind. So drückt sich kein deutschsprachiger Mensch aus. Und woher, bitte sehr, soll ausgerechnet die Sunday Times diese Zitate haben, wenn sie noch nirgendwo sonst zu lesen waren?
Das sind doch Pseudodialoge wie aus einem drittklassigen Hollywood-Film, aber keine authentischen Äußerungen.
Schmierenjournalismus nenne ich sowas.
12. Mai 2008 um 02:58
Blödsinn, Warum soll es nicht so gesagt worden sein ?
Waren sie dabei ?
12. Mai 2008 um 09:48
Alfons Aschersleben scheint ein kompletter Blödmann zu sein. Anstatt, dass in Osterreich endlich über die Todestrafe nachgedacht wird, schreibt er solch einen Blödsinn. Da sind uns die
USA vorraus, dort wird solcher Abschaum wie Fritzl zurecht beseitigt!
12. Mai 2008 um 13:05
Wenn ich diesen Bericht aus psychologischer Sicht sehe
und deren Reaktion der Leute, muss ich bemerken,
es sei jedes Wort mit Vorsicht zu genießen – was man
hier veräußert…
Ich denke, ich werde mir manches „WORT“ in Zukunft
wieder denken, bevor es zu anderen Zwecken verwendet
wird oder Anwendung findet.