Inzest von Amstetten – Österreich will Image retten
Österreich fühlt sich durch den grausamen und unfassbaren Inzest-Fall von Amstetten in seinem Ruf geschädigt. Die Entdeckung eines derart unfassbaren Verbrechens kurz vor der Fußballeuropameisterschaft gefällt dem kleinen Alpen-Staat überhaupt nicht. Jetzt will sich Österreich die Schandtaten des Inzest-Monsters Josef Fritzl von der sonst doch so reinlichen Weste waschen. Eine Image-Kampagne muss her.
Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, 48, erklärte sich jüngst äußerst besorgt über das Ansehen seines Landes und bezeichnete die Auswirkungen der medialen Berichterstattung als „internationale Rufschädigung“.
Er sagt: „Das können wir nicht akzeptieren. Es gibt keinen Fall Amstetten, es gibt keinen Fall Österreich, es gibt nur einen Einzelfall.“ Er will eine Imagekampagne entwickeln lassen, die Österreich wieder ins rechte Licht rückt.
Unterdessen werden immer neue, scheußliche Details des unfassbaren Martyriums von Elisabeth Fritzl und ihrer Inzest-Kinder bekannt. So habe der Vater seinen Gefangenen mit dem Tod gedroht, ihnen erzählt, er wolle sie alle im Keller vergasen.
Die österreichischen Ermittler wollen nun das Leitungsnetz des Hauses, das mit Gas beheizt wird, untersuchen.
Im Polizeiverhör soll der heute 73jährige Inzest-Vater gestanden haben, seine Tochter und ihre Inzest-Kinder im Keller mit Psychoterror gefolter zu haben. Offenbar, um zu verhindern, dass sich seine Gefangenen gegen ihn verbündeten.
Zudem soll der Beschuldigte versucht haben, die Beamten mit seinen Aussagen in die Irre zu führen. Fritzl habe angegeben, dass die 300 Kilo schwere Betontüre zum Keller sich automatisch geöffnet hätte, wenn er nach einer bestimmten Zeit nicht wiedergekehrt wäre. Nach Medienberichten, eine dreiste Lüge.
Um verbindliche Erkenntnisse über die Verhältnisse im Inzest-Keller zu gewinnen und den Tathergang über Jahre zu rekonstruieren, will die österreichische Polizei den Keller nun mit einer speziellen 3-D Kamera ablichten. Diese kann Aufschluss über weiter bauliche Maßnahmen und Strukturen im Keller geben.
Zudem wollen sich die Ermittler eingehend mit der Rolle der Ehefrau im Hause Fritzl befassen, schließen aber eine Vorverurteilung, wie sie bereits teilweise durch die Medien erfolgte, kategorisch aus.
Foto: Symbolbild





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