Irakischer Journalist hingerichtet, zwei Mitarbeiter von CBS vermisst

Von Jan Konrad

Der Irak ist ein besonders gefährlicher Ort für Journalisten: erst am Montag wieder wurde ein irakischer Journalist von Aufständischen regelrecht hingerichtet. Der 27 Jährige wurde von Schüssen durchlöchert in der Nähe des Büros des Verbandes junger Journalisten aufgefunden.

Journalisten sind ein beliebtes Ziel für Entführungen und Attentate seitens Aufständischer. Am Montag meldete der amerikanische Fernsehsender CBS die Entführung von zwei Journalisten in der südirakischen Stadt Basra.

Seit Beginn des Krieges im Frühjahr 2003 wurden im Irak mindestens 127 Journalisten getötet. Die meisten der Opfer waren irakische Staatsbürger: die Sicherheitsvorkehrungen für westliche Journalisten sind deutlich höher als jene der irakischen Kollegen.

Artikel vom 13. Februar 2008

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