Kassenbeiträge steigen mindestens auf 15,5 Prozent
Die Beiträge zu den gesetzlichen Krankenversicherungen werden zum Start des Gesundheitsfonds wohl auf mindestens 15,5 Prozent steigen, so die Einschätzung der Bundesregierung laut einem Zeitungsbericht. Eine regierungsinterne Analyse halte diesen Wert für „realistisch“.
Vor allem Mehrausgaben für Arzneimittel und den Klinikbereich würden den Beitragssatz bedingen, auch gestiegene Arzthonorare. Bislang war dieses Szenario von der Bundesregierung stets als Spekulation abgetan worden.
Doch davon lässt sich die Politik nicht beirren. Angela Merkel erklärte bereits im vergangenen Monat auf einer Veranstaltung eines gesetzlichen Krankenversicherer, dass der Gesundheitsfond wie geplant zum Jahr 2009 in Kraft treten werde.
“Damit ist das Kapitel Gesundheitsreform nicht abgeschlossen.” schränkte die Kanzlerin ein. Die demografische Entwicklung sei längst nicht bewältigt.
Die immer höhere Lebenserwartung und der medizinische Fortschritt stellten das Gesundheitssystem vor eine große Herausforderung, sagte Merkel. “Wir dürfen uns vor dieser Aufgabe nicht drücken.” Die Diskussion werde die nächsten Jahre anhalten.
Merkel stimmte die Bürger auch auf höhere Kosten ein. Billiger werde die Gesundheitsversorgung nicht werden. Dass die Mehrkosten für den medizinischen Fortschritt nur mit Einsparungen herauszuholen seien, sei ein “Irrglaube”. Die Kostensteigerung habe aber mit dem “Gesundheitsfonds, dem manches in die Schuhe geschoben wird, nichts zu tun”.





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27. Juli 2008 um 01:39
Ich habe gerade auch wieder einen Artikel darüber auf meinem Blog geschrieben.
Für mich steht immernoch die Zahl 15,8 einer Angestellten Krankenkassen Sprechers im Raum.
Ich bin einmal auf die Auswirkungen gespannt, wenn die Maße an Menschen Ende Dezember merkt das ab Januar weniger Geld in der Tasche ist