Katastrophe in Birma schlimmer als der Tsunami: Wer hilft den armen Menschen ?
Im verwüsteten Birma gibt es kaum Lebensmittel, weil die verbrecherische Militärregierung die internationale Hilfe blockiert. Abgemagerte Babys schreien vor Hunger, leichen stapeln sich auf den Strassen und es besteht höchste Seuchengefahr, aber den Militärdiktatoreist dies völlig egal.
Wer hilft jetzt den Menschen in Birma ?
Vermutlich hat der Horror-Zyklon “Nargis” mehr als 100.000 Menschen in den Tod gerissen. Alleine 80.000 schon im Bezirk Labutta (Irrawaddy-Flussdelta).
Die Vereinten Nationen sind der Meinung, dass der Wirbelsturm sogar schlimmer gewütet hat, als der Tsunami 2004!
1,5 Millionen Menschen brauchen dringendst Hilfe !
Während gestern mehrere Länder die Vereinten Nationen aufgefordert hatten, Druck auf die grausamen Generäle in Birma zu machen, war sogar von einem möglichen „Einmarsch” die Rede. Bisher kommt die Hilfe leider nur tröpfchenweise an, weil es die Militärjunta nicht anders zulässt.
Während gesternzumindest eine erste UN-Maschine mit mehreren Tonnen Hilfsgütern (u.a. Kekse, Medikamente) in der Hauptstadt Rangun landen durfte und drei weitere Maschinen noch im Lauf des Tages beladen werden sollen, wurden dem UN-Flüchtlingshilfswerk LKW-Transporte mit Plastikplanen und Zelten über die thailändische Grenze genehmigt.
Das Kinderhilfswerk UNICEF schickte drei Millionen Wasserreinigungstabletten nach Birma um Krankheiten vorzubeugen. Damit können fünf Millionen Liter Trinkwasser hergestellt werden.
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09. Mai 2008 um 02:58
Wer jetzt Hilfe nach B. schickt, der bewirkt genau das gleiche wie mit der Hilfe an Nordkorea: die Stabilisierung des Regimes…
Sehr zur Lektüre empfohlen: das einschlägige Kapital über B. aus dem heute fast vergessenen Bestseller “The Ugly American” (die Sache mit den Reissäcken)