Kriminelle Machenschaften im Hause Pooth ? – Bodyguard packt aus
Am vergangenen Mittwoch hatte es eine zweite Hausdurchsuchung bei Verona und Franjo Pooth gegeben. Hatte die Werbeikone noch vor kurzem erklärt, dass die Vorwürfe gegen ihren Ehemann schon bald zerstreut wären und sich alles sicherlich bald aufklären würde, sieht es nun ganz und gar nicht mehr danach aus.
Immer mehr seltsame Details zu den Machenschaften von Franjo Pooth gelangen ans Tageslicht. So wurde die zweite Hausdurchsuchung offenbar wegen der Zeugenaussage eines ehemaligen Bodyguards durchgeführt. Dieser hat der Staatsanwaltschaft von einem geheimen Raum im Hause Pooth erzählt, in dem Computer und Akten gelagert würden. Dieser Raum wurde Mitte letzter Woche durchsucht, war aber leer. Den PC fand man beim Bruder. Von der Festplatte sei eine Kopie gemacht worden.
Außerdem soll der Zeuge der Staatsanwaltschaft von seltsamen Barabhebungen kurz vor dem Insolvenzantrag der Firma Maxfield GmbH erzählt haben.
Im Auftrag von Franjo Pooth habe der Zeuge Geldbeträge zwischen 5000 und 20.000 Euro in Pfund abgehoben. 200.000 Euro insgesamt, für die es aber angeblich keine Belege gibt. Franjo Pooth sei nach den Abhebungen jedes Mal nach Großbritannien geflogen.
„Die Auswertungen“, so Staatsanwalt Johannes Mocken „dauern Monate. Treffen die Behauptungen zu, muss man die Insolvenz auch unter den neuen Aspekten prüfen.“ „Es kommt darauf an“, so ein Insolvenzanwalt, „wann die Gelder abgehoben wurden und ob absehbar war, dass bereits Zahlungsunfähigkeit drohte. Dann ist man in einem Bereich, der über eine mögliche Prozessverschleppung hinaus geht.“
Ein betrügerischer Konkurs ?
Nachdem Pooth mit seiner Elektronikfirma Maxfield Insolvenz anmeldete, hatte die Staatsanwaltschaft zunächst Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung und Bestechung eingeleitet. Kommt jetzt noch ein weiterer Vorwurf hinzu ?
Wenige Tage nach der Bekanntgabe der Ermittlungen wurden die Chefs von Pooths Hausbank, der Stadtsparkasse, gefeuert. Heinz-Martin Humme und sein Vertreter sollen „Geschenke“ von Pooth angenommen haben. Und trotz aller, auch öffentlichen, Beteuerungen von Verona, dass sich alles aufklären werde ist ein Ende der Schreckensmeldungen noch lange nicht in Sicht.





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25. März 2008 um 21:07
[...] geht immer mehr weiter in die tiefe, nun lese ich das franjo evt. geld nach london transferiert hat und er kurz danach in die hopsa pleite geflogen ist. wo soll das noch hinführen [...]
30. März 2008 um 10:39
“Von der Festplatte wurde eine Kopie gemacht.”
Na, wenn das keine Vorzugsbehandlung ist. Hätte er drei Songs illegal runtergeladen, hätte man den Computer auf Monate konfisziert.
Aber Insolvenzverschleppung ist ja auch nur Betrug, Runterladen aber “Raub”.