Laut GDL-Chef Schell - Keine schnelle Einigung

Von Eleonore Matschge

Manfred Schell will offenbar weiter quer schießen und alle mit seinen Streiks terrorisierenDie Hoffnungen im Arbeitskampf zwischen GDL und Bahn sinken derzeit wieder in Richtung Nullpunkt. Jüngst teilte GDL- Chef Schell mit, dass nicht mit einer schnellen Einigung zu rechnen seil. Offenbar wurden die Erwartungen der GDL an das überarbeitete Angebot der Bahn enttäuscht.

Der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Manfred Schell, ist skeptisch, ob es im Tarifstreit mit dem Vorstand der Deutschen Bahn zu einer schnellen Einigung kommt. Nach seinen Gesprächen mit Bahnchef Hartmut Mehdorn schrieb Schell am Mittwoch einen Brief an Verkehrspolitiker, wie die Zeitung „Bild am Sonntag“ berichtet.

Über sein zehn Stunden dauerndes Gespräch mit Mehdorn schrieb Schell:

„Herr Mehdorn machte dabei unmissverständlich klar, dass er der GDL keinen eigenständigen Tarifvertrag zuerkennen will. Unter dieser Voraussetzung ist damit aus unserer Sicht die Grundlage für Tarifverhandlungen entzogen.“

Schell bat die Politiker um einen „Beitrag zur Verhinderung einer erneuten Eskalation des Tarifkonfliktes“.

Mehdorn hatte am Samstag am Rande einer Veranstaltung in Neu-Ulm erklärt, das neue Angebot der Bahn sehe Einkommenserhöhungen zwischen 8 und 13 Prozent vor. Einen eigenständigen Tarifvertrag nur für die Lokführer - wie von der GDL gefordert - enthalte das Angebot hingegen nicht. Es werde keine Extra-Tarifverträge in dem Unternehmen geben.

DCRS ONLINE meint: Die GDL sollte endlich ihre übersteigerten Machtansprüche zurückfahren und ein ordentliches Gehalt für ihre Lokführer verhandeln, als sich mit einem eigenständigen Vertrag aufzuhalten, das Land zu tyrannisieren und um ein Schell- Denkmal zu haschern.

Artikel vom 25. November 2007

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