Madeleine McCann – Familie zerbricht an Ermittlungs – Tragödie
Mehr als 200 Tage nach dem Verschwinden der kleinen Britin, Madeleine McCann (4) gibt es immer noch keine konkreten Hinweise auf den Verbleib des Kindes oder die mysteriösen Ereignisse am Abend des Verschwindens.
Die Familie McCann scheint dem Druck der Ermittler und der Medien, die sie selbst auf den Plan riefen, aber offenbar nicht länger gewachsen.
Sei die Eltern von den portugiesischen Behörden offiziell zu Verdächtigen erklärt worden sind, hatten die Eltern des vermissten Mädchens ihren einzigen Rückhalt in Freunden und ihren Angehörigen gefunden. Vor allem die Mutter von Kate McCann, der Mutter von Maddie, stand ihrer Tochter bei.
Nun hat sich das Blatt gewendet. Susan Healy (61), Oma von Maddie, erhebt gegen ihre Tochter schwere Vorwürfe.
„Ich kann nicht verstehen, warum die Kinder allein waren.“ sagt sie. … „Ich muss sagen, ich bin überrascht, dass Kate und Gerry ihre Kinder alleine zurückließen. Und ich frage mich warum!“
Nicht nur sie fragt sich das. Auch andere Feriengäste und Personal der Ferienanlage in Praia de Luz, Portugal, wunderten sich über die Gruppe Engländer, die offensichtlich nicht arm waren, warum diese für ihre Kinder keinen Babysitter buchten, sondern die Kinder alleine in den Appartements ließen, während sie in der rund 50 Meter entfernten Tapas- Bar zusammen zu Abend aßen und tranken.
Auch zweifelt die 61jährige Oma von Maddie inzwischen daran, ob es so richtig gewesen sei, eine gigantische Medien- Kampagne für Maddie zu organisieren. Ob man sich nicht lieber auf die portugiesischen Behörden hätte verlassen sollen.
Von der Unschuld ihrer Tochter ist Healy allerdings felsenfest überzeugt. „Ich kenne meine Tochter und ich weiß, wie viel Madeleine ihr bedeutet.“
Tatsächlich scheint es fraglich, wie die Eltern von Maddie sich an jenem verhängnisvollen Abend, nachdem sie ihr Kind möglicher Weise versehentlich umbrachten, auch noch eine derart ausgeklügelte Strategie überlegen, ihre Freunde mit in den Plan einweihen und das Kind wegschaffen konnten. Das Kind wurde am Nachmittag noch spielend gesehen. Die Eltern hätten also allerhöchsten fünf bis sechs Stunden Zeit gehabt, zudem teilweise noch bei Tageslicht. Keine besonders guten Voraussetzungen, um eine Leiche ungesehen verschwinden zu lassen.
Hätten die Freunde der McCanns von einem Unglück erfahren, hätte es zunächst einmal eine große Diskussion gegeben. Es scheint sehr unwahrscheinlich, dass sich derart viele, erwachsene Personen einfach einmal so zur Vertuschung eines Verbrechens hinreißen lassen.
Für die Oma von Maddie ist das Verschwinden „eine abgekartete Sache“. Und so hat Healy Angst davor, dass Spuren bewusst gelegt wurden, um ihre Tochter und deren Mann zu belasten.
Schon mehrfach waren in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen die portugiesische Polizei erhoben worden. Diese soll selbst in derartige Machenschaften verwickelt sein. Bewiesen werden konnte es allerdings nie, weil es keine unabhängigen Ermittlungen gab.
DCRS ONLINE meint: Was für eine traurige Entwicklung, dass die Familie sich nun auch noch untereinander aufarbeitet.





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