Madeleine McCann – Haartest beweist, Mutter stand nicht unter Drogen

Von Eleonore Matschge

Kate McCannDas Ergebnis eines Haartest von Kate McCann, der Mutter der vermissten, 4jährigen Britin Madeleine McCann beweist offenbar, dass die Mutter der 4jährigen zum Zeitpunkt des Verschwindens nicht unter Drogen oder Medikamenten stand.

Das habe ein toxikologischer Haartest bewiesen, teilte einer der Anwälte der Familie nach britischen Medienberichten mit. Die Mutter habe dem Medikamententest im September zugestimmt, um Anschuldigungen entgegenzutreten, wonach sie Antidepressiva genommen und ihre Tochter im Affekt umgebracht haben soll.

Auch die beiden Zwillinge Sean und Amelie seien demnach erneut auf Medikamente untersucht worden. Auch hier sei durch den Test bestätigt worden, dass die Kinder nicht mit Medikamenten ruhig gestellt worden sind.

Die portugiesische Polizei hatte immer wieder die Theorie hervorgebracht, Kate McCann könnte im Zuge von Depressionen unter dem Einfluss von Medikamenten ihre Tochter versehentlich umgebracht haben , um dann gemeinsam mit ihrem Mann die Leiche verschwinden zu lassen.

Madeleine war am 3. Mai kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus einer Ferienanlage in Praia da Luz in Südportugal verschwunden. Ihre Eltern sind offiziell Verdächtige in dem Fall.

Kate und Gerry McCann halten aber daran fest, dass Madeleine noch lebt. Die portugiesische Polizei hatte jedoch bereits wiederholt angedeutet, es sei davon auszugehen, dass das Mädchen tot sei.

Unterdessen berichteten britische Zeitungen von einer neuen Wende in den Ermittlungen: Das Alibi der deutschen Freundin des ersten Tatverdächtigen, dem Briten Robert Murat, sei in sich zusammengebrochen. Die Frau habe angegeben, in der Nacht von Maddies Verschwinden auf einem Treffen der Zeugen Jehovas in Portugal gewesen zu sein. Ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft sagte jedoch, die Frau sei vor mehr als einem Jahr aus der Kirche geworfen worden.

Die Frau soll zudem mehrmals mit einem blonden Mädchen gesichtet worden sein. Einmal bei einer angeblichen Übergabe des Mädchens in Portugal und einmal in Marocco.

Die portugiesischen Ermittler scheinen sich allerdings nicht für diese Hinweise zu interessieren. Es wurde angekündigt den Fall noch vor Jahresende zu den Akten zu legen, - auf Grund mangelnder Beweise.

DCRS meint: Was wird da wohl nur in den Eltern vor gehen ?!

Artikel vom 24. November 2007

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