Matthias Platzeck sagt kirchlich „JA“

Von Irina Heidkamp

Matthias Platzeck sagt kirchlich JAZusammen mit seiner Frau Jeanette Jesorka hat sich der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck am Wochenende neun Monate nach seiner standesamtlichen Hochzeit auch den krichlichen Segen für die Ehe geben lassen. Die kirchliche Trauung des Paares fand in einer rund 800 Jahre alten Feldsteinkirch in der Uckermark statt.

An der traditionellen Zeremonie nahmen 200 Gäste teil, darunter Außenminister Frank-Walter Steinmeier, SPD-Generalsekretär Hubertus Heil und TV-Moderator Günther Jauch.

Nach der Trauung ließen die Gäste weiße Tauben als Symbol anhaltenden Glückes für das Paar steigen. Danach küsste Platzeck seine Gattin. “Ich habe die bezauberndste Frau der Welt geheiratet”, sagte er. Die Braut trug ein klassisches weißes Hochzeitskleid ohne Ärmel und einen Strauß mit pastellfarbenen Blüten und war einfach nur „glücklich“.

Auf einem Biobauernhof wurde die Zeremonie anschließend ausgiebig bei Wildschwein vom Spieß gefeiert.

Der 54-jährige SPD-Politiker und die 44-jährige Verwaltungsangestellte sind seit Jahren ein Paar. Sie kennen sich aus Platzecks Zeit als Potsdamer Oberbürgermeister zwischen 1998 und 2002. Jesorka arbeitet als Referentin im Rathaus der Brandenburger Landeshauptstadt. Für Platzeck ist es die zweite Hochzeit. Aus einer ersten Ehe zwischen 1978 bis 1984 hat er drei erwachsene Töchter.

Außenminister Steinmeier kam mit seiner Frau Elke Büdenbender, SPD-Generalsekretär Heil mit Ehepartnerin Solveig Orlowski und TV-Star Jauch mit Frau Thea Sihler. Zu den Gästen zählten auch der Filmregisseur Andreas Dresen (”Halbe Treppe”, “Sommer vorm Balkon”) und seine Freundin. Die Wahl des Hochzeitsortes hat für Platzeck auch eine politische Bedeutung: Für die 2009 anstehende Landtagswahl hat er seinen Wahlkreis in die Uckermark verlegt.

Artikel vom 8. Juni 2008

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