Merkel stärkt Koch den Rücken und Fordert härteres Jugendstrafrecht

Von Jette Petersen

Angela MerkelEndlich, denkt der Großteil der Bürger bei den jüngsten Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU. Diese hat sich nun demonstrativ hinter die Forderungen des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, CDU, gestellt und ein härteres Jugenstrafrecht gefordert.

Es dürfe nicht vergessen werden, dass fast die Hälfte der Gewalttaten in Deutschland von unter 21-Jährigen verübt werde „und davon wiederum ein überproportionaler Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund“, sagte Merkel der Tageszeitung „Die Welt“, Samstagausgabe.

Die vehemente Kritik der SPD an der Union sei hier „unsachlich und unredlich“.

„Wir müssen die gesamte Gesellschaft im Blick haben und dürfen nicht zulassen, dass eine Minderheit von deutschen oder ausländischen Jugendlichen unsere Freiheitsrechte beschneidet“, sagte Merkel.

Das sei der Fall, wenn Bürger aus Angst nachts nicht mehr Straßen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen könnten.

Daher plädierte die CDU-Vorsitzende erneut für eine Erhöhung der Maximalstrafen von 10 auf 15 Jahre, beschleunigte Gerichtsverfahren und einen „Warnschussarrest im Zusammenhang mit Bewährungsstrafen“.

Zudem müsse es bei ausländischen Tätern zu einer schnelleren Abschiebung kommen, wenn mindestens eine Verurteilung zu einem Jahr ohne Bewährung vorliegt.

DCRS ONLINE meint: Der Weg ist ganz offensichtlich richtig, allerdings dürfen die Chancen für Jugendliche auch nicht vergessen werden. Vernünftige, strebsame Jugendliche müssen die Chance auf ein gutes Leben in selbstverdientem Wohlstand haben.

Artikel vom 12. Januar 2008

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