Militärregierung in Birma lässt Helfer nicht ins Katastrophengebiet

Von Kerstin Moebius

Militärregierung in Birma lässt Helfer nicht ins KatastrophengebietWährend in Birma die Lage katastrophal ist, Leichen auf den Strassen verrotten, es kaum Nahrungsmittel und Trinkwasser gibt und sich Krankheiten ausbreiten, hat die grausame Militärregierung von Birma nichts besseres zu tun, als Helfer den Zutritt zum Katastrophengebiet zu verweigern.

Diverse internationale Hilfsorganisationen wollen den verzweifelten Menschen in Birma helfen, aber die Militärregierung sagt “Nein”.

Währenddessen sitzen viele internationale Helfer in den angrenzenden Staaten fest und warten auf ihre Einreiseerlaubnis. Bisher vergebens !

Vor der Küste Thailands liegen vier Schiffe der US-Marine mit Rettungsteams, 23 Helikopter, drei Landungsboote und 1800 Soldaten an Bord und warten darauf, endlich helfen zu dürfen.

Offenbar ist den Machthabern in Birma das Leid der Bevölkerung völlig gleichgültig. Bisher wurden Soldaten größtenteils nur in die Villenviertel beordert. Ausschließlich zum Aufräumen !

Unterdessen spitzt sich jedoch die Lage in Birma drastisch zu. Millionen Menschen sind obdachlos und Berge von Leichen verrotten auf den Strassen. Völlig klar, dass die Seuchengefahr immens ist.

Auch aus Pyinkaya, einer 150 000-Einwohner-Stadt im Südwesten des Irrawaddy-Deltas kommen Horror-Meldungen: Dort fehlt von Hilfe jede Spur und die Sterbenden sind sich selbst überlassen.

Artikel vom 7. Mai 2008
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