Mit Klinsi wird alles anders beim FC Bayern

Mit Klinsi wird alles anders beim FC BayernMit Jürgen Klinsman ziehen ganz neue Sitten in München ein. Der ehemalige Bundestrainer krempelt die Bayern um. Zu aller erst ließ er auf dem Trainingsgelände in der Säbener Straße in München lauter Budda-Statuen aufstellen. Vermutlich soll das die Energiefelder der Spieler positiv beeinflussen.

Außerdem gilt Handy-Verbot, Blitzlicht-Verbot, Totalüberwachung und ein durchgeplanter 8-Stunden-Tag. Nix mehr mit halber Tag Training und dann Schluss. Klinsi beschäftigt seine Jungs den ganzen Tag, wie in einer Beschäftigungs-Therapie.

So dürfen die Jungs zwar keine privaten Handys mit zum Training nehmen, müssen dafür aber vereinseigene Überwachungshandys tragen, ganz intelligente Geräte, die vor allem die Fitness der Spieler messen und jederzeit abrufbar machen. Die Handys sind digitale Fitnesstrainer, speichern Daten wie Herzschlag, Puls, verbrannte Kalorien. Telefonieren sollen die Bayern-Stars damit aber nicht…

Der neue Bayern-Coach bei seinem Amtsantritt: „Wir werden ein Energiefeld aufbauen, dass den Spielern viel Spaß machen wird.“

Spielerfrauen und Freunde haben allerdings während der „Arbeitszeit“ der Spieler im Trainingszentrum keinen Zutritt mehr, auch nicht per SMS, E-mail etc.

Eine Ausnahme: In der Mittagspause dürfen die Stars das Handy anschalten, ihre Gespräche draußen auf dem Bayern-Trainingsgelände führen.

Sonst will Klinsi keine Ablenkung, verlangt offenbar volle Konzentration. Die Spieler sollen sich in den Pausen zwischen den Trainingseinheiten miteinander beschäftigen, den Teamgeist fördern.

Keeper Michael Rensing: „Wir sollen halt nicht ständig mit einem Handy herumlaufen.“

Schon am Mittwoch bei der 1. Presse-Konferenz gab’s Wirbel. Über Presse-Chef Markus Hörwick ließ Klinsmann ausrichten, dass Fotografieren nur während der ersten drei Minuten erlaubt sei. Der Bayern-Trainer habe eine Allergie gegen Blitzlicht, fühle sich vom Klicken der Fotoapparate gestört.

Die Fotografen verließen daraufhin den Raum, boykottierten die Veranstaltung.

Der lächelt die Unruhe einfach weg. Offenbar hatte man ihm damit einen großen Gefallen getan.

DCRS ONLINE meint: Klinsi, dein neuer Verein lebt aber von den Fans, die wollen was zu sehen kriegen. Dafür braucht man die Presse ! Du musst dich auch verkaufen, nicht nur ballern !

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Eine Antwort zu “Mit Klinsi wird alles anders beim FC Bayern”

  1. Günter Koller meint:

    Ob alle neuen Praktiken den Erfolg bringen, muss erst bewiesen sein. Seltsam, daß der Presse die 3-Minuten-Foto-Zeit am stärksten aufstößt. Warum muß denn auch die komplette Pressekonferenz zum Blitzlichtgewitter genutzt werden? Das Motiv (Klinsmann vor der Werbewand) ändert sich doch eh nicht. Hier hat Klinsmann mit seiner Maßnahme m.M. recht. Es geht nicht um die immer gleichen Bilder, sondern um Inhalte. Je größer die Buchstaben in der jeweiligen Zeitung, desto mehr Probleme mit dieser Maßnahme.

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