Münchener U-Bahn-Schläger winselt um Vergebung

Von Andre Bergmann

KnastDer 20jährige Türke, der durch seine brutale Schläger-Attacke in der Münchener U-Bahn zu zweifelhaftem Ruhm gelangt ist, hat seinem Opfer einen Entschuldigungsbrief geschrieben. Offenbar hat der 20jährige einen guten Anwalt.

Für eine milde Strafe, ist die erkennbare Reue des Täters maßgeblich. Doch ist diese Entschuldigung tatsächlich echt, steckt dahinter tatsächliches Einsehen, oder nur Berechnung und die Angst vor einer Abschiebung ?!

Fakt ist auf jedenfalls, der Brief, den die Bildzeitung in den vergangenen Tagen abdruckte, trieft nur so vor Herzschmerz.

Den ganzen Tag denke der 20jährige in Haft nur daran, welche Schmerzen sein Opfer erleiden musste. Kann das ehrlich sein ? Denkt der 20jährige nicht vielleicht vielmehr daran, was er sich durch den „Scheiß Deutschen“ alles zunichte gemacht hat? Die Ausführung scheint schon sehr übertrieben.

Sogar von einer Verfolgung im Traum schreibt der Schläger. So tief habe ihn das Leid des Rentners bewegt.

Wer hat dem 20jährigen diese Sätze diktiert ?

Der Anwalt des 20jährigen, Oliver Schmidt, bestätigte am Freitag den Bericht der Bildzeitung selbstzufrieden.

Der 20jährige bittet in dramatischen Worten um Verzeihung. Doch auch das Opfer kann den glatten Worten keinen Glauben schenken.

“Der Brief ist nicht ehrlich. So schreibt kein Bursche in dem Alter … Das hat ihm jemand diktiert, um die Öffentlichkeit zu beeinflussen und gutes Wetter für sich bei Gericht zu machen.” zitiert die Bildzeitung den Rentner. Der 76jährigen können den beiden Jugendlichen nicht verzeihen, dass sie ihm beinahe das Leben geraubt haben. „Es gibt keine Versöhnung.“

Wie oft hat die Justiz in den vergangenen Jahren einem Straftäter für ähnliche Worte, die nur das Papier kosten, auf dem sie geschrieben sind, wohl die Freiheit wieder geschenkt und die Opfer damit verhöhnt?!

Vier Tage nach Weihnachten hatte der 20jährige und sein 17jähriger, griechischer Kumpane den 76jährigen Rentner brutal niedergeschlagen, so dass dieser mehrfache Schädelbrüche erlitt und mit Einblutungen ins Gehirn in einer Klinik stationär behandelt werden musste. Alles nur, weil der Rentner die Jugendlichen auf das Rauchverbot in der U-Bahn hingewiesen hatte.

Gegen die Täter war Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchten Mordes erlassen worden. Die Tat wurde von einer Überwachungskamera gefilmt.

DCRS ONLINE meint: Lieber keine Entschuldigung als eine Falsche !

Artikel vom 19. Januar 2008

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