Münchner U-Bahn-Schläger stellt sich der Polizei

Von Eleonore Matschge

Münchner U-Bahn-Schläger stellt sich der Polizei FotoAm Donnerstagnachmittag hat sich ein 23jähriger Mann in München in Begleitung seines Anwaltes der Polizei gestellt. Er ist der U-Bahn-Schläger von der Giselstraße, der einen Passanten ins Krankenhaus prügelte, weil dieser ihn zuvor gebeten hatte, in der U-Bahn das Rauchen zu unterlassen.

Der 23jährige habe die Tat gestanden, erklärte ein Sprecher der Polizei München.

“Unserer Erkenntnis nach ist er auf jeden Fall der Täter“, sagte der Polizeisprecher. Der Mann sitze derzeit in der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Details will die Münchner Polizei auf einer Pressekonferenz am Freitag um 11.30 Uhr bekannt geben.

Bei dem Angriff in der U-Bahn war der Täter auf den 43-Jährigen losgegangen, nachdem dieser ihn aufgefordert hatte, das Rauchen im Zug zu unterlassen. Nach dem Aussteigen spuckte der Raucher dem Mann ins Gesicht, schlug ihn zu Boden und trat mehrmals nach dem Kopf des Opfers, das eine Gehirnerschütterung, Gesichtsverletzungen, eine Schulterfraktur und ein gebrochene Hüfte davontrug.

Passanten eilten dem 43jährigen zur Hilfe. Daraufhin flüchtete der Täter. Überwachungskameras hatten die Tat allerdings gefilmt und boten der Polizei eine Fahndungs-Vorlage.

Noch keine Spur gibt es laut Polizei aber von dem Mann, der am vergangenen Samstag ebenfalls am Bahnhof Giselastraße einem 21- jährigen Griechen eine Sektflasche so kräftig auf den Kopf geschlagen hatte, dass dieser mit einem Schädelbruch ins Krankenhaus kam.

Artikel vom 10. Oktober 2008

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