Nachbeben erschüttert Katastrophengebiet in China

Von Christian Dieter Matuschek

Nachbeben erschüttert Katastrophengebiet in ChinaAls ob das erste Beben mit einer Stärke von knapp 8 auf der Richterskala nicht schon schlimm genug gewesen wäre ! Am Dienstagvormittag, Ortszeit, wurde die Chinesischen Provins Sechuan in Südwestchina erneut von einem Beben der Stärke 6,1 erschüttert.

Das Epizentrum lag wieder im schwer betroffenen Bezirk Wenchuan nahe der Provinzhauptstadt Chengdu. Das teilte die chinesische Erdbebenwarte mit.

Das starke Nachbeben verschlimmert die Situation für verschütteten Opfer. Im Vorfeld hatte es bereits 200 kleinere Nachbeben in der Region gegeben.

In Chengdu flüchteten viele Menschen wieder aus den Bürogebäuden auf die Straßen.

Experten vermuten, dass es in den betroffenen Regionen noch über Monate zu schweren Nachbeben kommen wird.

„Diese Beben können Stärken bis 6,5 oder mehr erreichen“, sagte der Leiter der Sektion Seismologie am Geoforschungszentrum in Potsdam, Rainer Kind. „Diese Nachbeben sind besonders gefährlich, da angeknackste Gebäude dadurch einstürzen können.“

Für die Verschütteten schwindet unterdessen die Hoffnung auf Rettung. Die Hilfskräfte schweben durch die Nachbeben in Lebensgefahr.

Die offizielle Zahl der Toten: 12 000. Katastrophenschutz-Direktor Wang Zhengyao teilte auf einer Pressekonferenz mit, es seien in der Provinz Sichuan bisher 11 921 Tote bestätigt.

Doch selbst die zurückhaltenden chinesischen Behörden vermuten: Es sind noch viel mehr.

DCRS ONLINE meint: Was für eine Katastrophe !

Artikel vom 13. Mai 2008

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