Neue Bedrohung für deutsche Autozulieferer

Von Andre Bergmann

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Die Übernahme der Continental AG durch das fränkische Familienunternehmen Schaeffler Gruppe ist in trockenen Tüchern. Doch offenbar ist die Kunde von dem für beide Seiten zuträglichen Deal im Bereich der deutschen Autozulieferer weit über die deutschen Grenzen hinaus getragen worden.

Russische Investoren interessieren sich nun für die familiengeführten, detuschen Autozulieferer. Mit einem dreistelligen Millionenbetrag will man sich offenbar einkaufen.

Sie hätten bereits mehr als vier Milliarden Euro für einen Beteiligungsfonds eingesammelt, um mit Hilfe von deutschem Fachwissen die russische Autoindustrie neu aufzubauen, berichtete das Magazin “Focus” unter Berufung auf nicht genannte Beteiligte.

Zunächst solle sich der Fonds mit jeweils 400 bis 600 Mio. Euro an Zulieferern beteiligen.

Gesucht würden vor allem inhabergeführte Unternehmen wie Brose aus Coburg, Mahle aus Stuttgart und Karmann aus Osnabrück, die nicht den strengen Veröffentlichungspflichten der Börse unterlägen. Im Herbst wollten die Investoren konkrete Gespräche in Deutschland führen, berichtete das Magazin.

Artikel vom 24. August 2008

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