Neue Datenpanne - Daten von Gefängnisbeamten verschwunden

Von Andre Bergmann

Neue Datenpanne -  Daten von Gefängnisbeamten verschwunden  FotoSchon wieder müssen sich die britischen Behörden massive Vorwürfe gefallen lassen. Erneut ist eine massive Datenpanne bekannt geworden. Betroffen sind diesmal die Justizbehörden und insbesondere Gefängnisbeamte.

Eine Festplatte mit den Daten von rund 5000 Gefängnisbeamten und Verwaltungsangestellten der Justizbehörden ist „verloren“ gegangen.

Bereits im Juli des vergangenen Jahres habe sich das Malheur zugetragen. Erst jetzt sei das Ministerium informiert worden. Justizminister Jack Straw kündigte sofortige Ermittlungen an.

Einem Brief zufolge, der an die Sonntagszeitung “News of the World” ging, hatte das Privatunternehmen EDS die Gefängnisbehörden im Juli 2007 über den Verlust informiert.

Unter anderem sind auf vermissten Datenträger persönliche Daten der Beamten und Angestellten, wie Namen, Geburtsdaten und Versicherungsnummern der Justizbeamten gespeichert gewesen. Auch befanden sich Finanzinformationen wie Rechnungen von Dienstleistern der Haftanstalten auf dem Datenträger.

Die britische Regierung steht wegen wiederholter Datenpannen stark unter Druck. Vergangenen Oktober gingen CDs mit den persönlichen Details von 25 Millionen Kindergeldempfängern verloren. Erst im August sorgte der Verlust von Daten von allen Häftlingen in England und Wales für Aufregung.

Artikel vom 7. September 2008

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