Neue Erdbeben in China – Land unter im Süden und Osten

Von Jette Petersen

Neue Erdbeben in China Land unter im Süden und OstenNachdem vor wenigen Wochen ein verheerende Erdbeben den Süd-Westen Chinas erschütterte und tausende Menschenleben forderte, hat nun der Süden und Osten mit Naturkatastrophen zu kämpfen.

Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche. Nach heftigen Regenfällen versinkt das Land im Wasser.

Mehr als 60 Menschen starben bereits in den Fluten. Mehr als eine Million Menschen sind vor den Wassermassen auf der Flucht.

Tausende Häuser und Straßen wurden zerstört. Der finanzielle Schaden: rund 100 Millionen Euro.

Insgesamt neun Provinzen sind von dem Unwetter betroffen. Für die kommenden Tage werden noch weitere Regenstürme erwartet.

„Unsere Herzen schlagen gemeinsam“, sagte Parteisekretär Bo Xilai beim Besuch von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. Chinas Regierung ist „gerührt“ von der deutschen Hilfe.

Acht Schulen will die Bundesrepublik in der von Erdbeben am schlimmsten verwüsteten Region Dujiangyan wieder aufbauen und die Patenschaft übernehmen. Kosten: zwei bis drei Millionen Euro.

Insgesamt stellt die deutsche Regierung 24 Millionen Euro Katastrophenhilfe für China zur Verfügung.

Während seiner dreitägigen China-Reise machte sich Frank-Walter Steinmeier ein Bild vom Zustand in den Krisengebieten. Sein Fazit: „Die Lage ist dramatisch.“

Die Naturkatastrophe vom 12. Mai forderte 70 000 Menschenleben.

Artikel vom 15. Juni 2008

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