Nordrhein- westfälischer Beamter erschießt Tankbetrüger

Von Louis Richter

Polizisten sichern Spuren. Abgedeckt liegt am Boden die Leiche des von der Polizei erschossenen Tankbetrügers (Foto: Mindener Tageblatt/ Manfred Otto / ddp)In Niedersachsen musste ein Tankbetrüger seine Machenschaften mit dem Leben bezahlen. Der 30jährige Mann aus Gifhorn hatte in Nienstädt für 73 Euro getankt und war anschließend ohne zu bezahlen einfach auf der B 65 Richtung Stadthagen davon gefahren. Er wurde schließlich im Zuge einer wilden Flucht vor der Polizei erschossen.

Die 40jährige Tankstellenangestellte hatte sich das Kennzeichen des Wagens merken können und alarmierte kurz nach dem Tankbetrug die Polizei. Diese stellte umgehend fest, dass es sich bei dem Wagen um eine gestohlenes Fahrzeug handelt und nahm die Verfolgung auf. Beamte der niedersächsischen Polizei und vier Streifenwagen aus Nordrhein Westfalen waren an dem Einsatz beteiligt.

Zunächst konnte sich der flüchtende Autofahrer absetzen, verursachte aber einen Unfall in der Gemeinde Cammer. Er prallte mit seinem Wagen gegen einen Gartenzaun. Dies nutzten die Polizeibeamten. Ein 52jähriger Polizist aus Nordrhein Westfalen trat an das Unfallfahrzeug heran und forderte die Flüchtigen auf, aus zu steigen. Die Beifahrerin leistete der Aufforderung zuerst Folge.

Anschließend kroch auch der Fahrer aus dem Wagen, richtete aber plötzlich eine Schusswaffe auf den Beamten. Der 52jährige Polizist schoss sofort und traf den Fahrer tödlich.

Die 19jährige Begleiterin des Toten wurde mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht.

Offenbar ist das Pärchen bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt. Die beiden waren bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Eigentumsdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen.

DCRS ONLINE meint: Fast wie bei Bonnie und Clyde !

Artikel vom 26. September 2007

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