Nürnberg warnt künftig mit Schildern vor Huren

Von Jette Petersen

Wer Nünrberg kennt der weiß, dass man sich in dieses Viertel nicht wirklich verirren kannWeil sich Besucher und Touristen in der Nürnberger Innenstadt mehrfach in den Rotlichtbezirk verirrt hatten, wird die Stadt nun Hinweisschilder mit der Aufschrift „Kinder und Jugendliche unerwünscht“ aufstelllen und somit auf die entsprechenden Gebiete in der Stadt hinweisen.

Zudem sei auf den Tafel „Red Light District“ vermerkt, um dem Leser zu erklären, wohin er sich dort begibt.

Auch Schulklassen hätten sich offenbar bereits mehrfach in die Gegend verirrt. Das solle künftig nicht mehr vorkommen.

Auch an die Liebesdienerinne hat man gedacht und zusätzlich eine durchgestrichene Kamera abgebildet, die darauf hinweisen soll, dass im Rotlichtmilieu Kameras auf Grund der Persönlichkeitsrechte der Huren unerwünscht sind.

Rund um die Frauentormauer sei Prostitution geduldet, doch die Bordellstraße sei nicht auf den ersten Blick erkennbar, teilte die Stadt mit. Unfreiwillige Besucher seien oft „peinlich berührt“ gewesen. Die Prostituiertenselbsthilfe Kassandra e.V. habe deshalb den Vorstoß für eine Beschilderung unternommen.

DCRS ONLINE meint: Tagsüber wird eifrig diskutiert und nachts sitzen die Herren der großen Politik und Wirtschaft dann selbst gerne in einschlägigen Etablissements. Sich von entsprechenden Einrichtungen peinlich berührt zu fühlen, ist wohl mehr als altmodisch.

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Artikel vom 14. Dezember 2007

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