Österreichische Geiseln noch vor Ostern frei ?!
“Ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl.” erklärte jüngst Honorarkonsul Peter Klein in Bamako, Mali, zum Fortschritt in den Verhandlungen mit den Geiselnehmern zweier österreichischer Touristen, die auf einer Wüstentour in Tunesien verschwunden waren.
Im Sahara-Geiseldrama steigt demnach die Hoffnung auf eine Freilassung der Salzburger noch vor Ostern! Ein Hinweis für eine friedliche Lösung ist der offensichtliche Rückzug des Militärs auf Wunsch Österreichs.
Al-Kaida hatte sich zu der Entführung bekannt und mit der Ermordung des verschleppten Salzburger Paares gedroht, wenn die Behörden versuchen sollten, das Touristen-Paar gewaltsam zu befreien.
Nach einem Appell der österreichischen Behörden an die Regierungen Algeriens und Malis wurden nun alle militärischen Bewegungen in jener malischen Gebirgsregion, wo die Kidnapper mit ihren Geiseln vermutet werden, gestoppt.
Offenbar gibt es auch schon konkrete Vorstellungen, wie eine Freilassung der Geiseln organisiert werden könnte. Der österreichische Honorarkonsul bezog sich hier auf einen Fall in der Vergangenheit, bei dem deutsche in der Region entführt worden waren: “Die wurden auch unterwegs und in gutem Zustand abgesetzt”.
Die Verhandlungen des rotweißroten Top-Vermittlers Anton Prohaska mit den Entführern dürften sich trotz des islamischen Feiertages am Donnerstag in der heißen Phase befinden. Der Spitzen-Diplomat bewies schon bisher Nervenstärke und Fingerspitzengefühl.
Prohaskas hatte am Mittwoch plakativ angekündigt, dass “der Staat Österreich kein Lösegeld zahlen wird”. Dies gilt allerdings in Diplomatenkreisen als so gut wie unmöglich. Wie immer in solchen Fällen fließen dann die Millionenzahlungen über inoffizielle Quellen.
Der 51-jährige Wolfgang Ebner und die 43 Jahre alte Andrea Kloiber waren am 22. Februar während einer Wüstentour im Süden Tunesiens entführt worden. Die Terroristen fordern die Freilassung von fünf in Algerien und Tunesien inhaftierten Gesinnungsgenossen sowie fünf Millionen Euro Lösegeld. Ihr Ultimatum haben sie zuletzt um eine Woche bis zum kommenden Sonntag, 23. März, verlängert. Die Geiseln sollen sie inzwischen aus
DCRS meint: Die Befreiung wäre eine große Osterüberraschung für die Angehörigen der Entführen
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