Olympische Spiele in China - Zensiert wie in einer stalinistischen Diktatur

Ein Kommentar von Mark Sander

Olympische Spiele in China - Zensiert wie in einer stalinistischen Diktatur FotoEs ist nicht zu fassen, was da das olympische Komitee von sich gibt. Zitat, … größtmöglicher Internetzugang für die Presse”. Und wieder zeigt es sich, das es sich bei den Olympischen Spielen nicht um Völkerverständigung handelt, nein um die Erbringung des größtmöglichen finanziellen Gewinnes, koste es, was es wolle. Der “seriösen” Altherrenriege des olympischen Komitees (IOC) um Jacques Rogge hat schon längst den eigentlichen Sinn der Spiele in die Ablage gelegt. China 2008 heißt für das IOC und dessen Mitstreiter, an Geld rausholen aus China was geht, auch auf die Gefahr der Volkerdiskriminierung und der Zensur hin. So wie es jetzt aussieht, wäre der Einschluss von Toten der nächste Schritt dieser Herren.

Die Olympischen Spiele haben schon längst ihren eigentlichen Sinn der friedlichen und völkerverständigenden Wettkämpfe verloren. Den jetzigen Verantwortlichen geht es nur noch um wirtschaftliche Interessen. Der Kommerz hat den Spielen den Reiz streitig gemacht und hat das weltweite Publikumsinteresse erheblich sinken lassen.

Die weltpolitische Zukunft dieser Spiele dürfte durch China mehr als nur einen Kratzen bekommen. Das IOC hat nun bewiesen, das der kommerzielle Gewinn über dem Sport steht.

Artikel vom 3. August 2008

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