Pfleger fordern: Knut muss weg - so schnell wie möglich !

Von Andrea Novotny

Pfleger fordern Knut muss weg so schnell wie möglichVor rund einem Jahr tapste Knut -damals noch ein kleines weißes Fellknäue-l zum ersten Mal vor die Kameras und über 500 Journalisten aus aller Welt bestaunten die Eisbären-Sensation im Berliner Zoo.

Doch jetzt, rund 12 Monate später, ist Knut ein richtig großer Eisbär geworden. Er ist bereits fast 2 Meter groß und 140 Kilo schwer!

Doch: Die Liebevolle Pflege ins Besondere durch seinen Ziehvater Thomas Dörflein und die ständigen Besucherströme haben in der Eisbärenseele offenbar Spuren hinterlassen:

„…Er weiß gar nicht, dass er ein Eisbär ist. Solange er bei uns ist, wird er Thomas Dörflein immer für seinen Vater halten…“, sagt Pfleger Markus Röbke und damit scheint er tatsächlich Recht zu haben, denn sobald Knut seinen Ziehvater Dörflein sieht oder seine Fährte aufnimmt, fängt er zu schreien an. Ebenso Übrigens, wenn keine Besucher vor seinem Gehege stehen.

Aus diesem Grunde darf schon seit Ende Februar keiner aus dem Team mehr mit dem Eisbären spielen. Auch Pflegepapa Thomas Dörflein (44, kommt heute aus seinem Osterurlaub zurück) nicht!

„…Wir mussten schriftlich versichern, dass wir nicht mehr mit Knut in direkten Kontakt treten. Halten wir uns nicht daran, drohen arbeitsrechtliche Maßnahmen…“, so Markus Röbke.

Aus diesen Gründen, die für Knut sehr hart sein müssen, wäre es nach Ansicht der Pfleger besser, wenn Knut in einen anderen zo käme: So schnell wie möglich !

DCRS meint: Jetzt hat man auf Kosten der Seele des armen Tieres Geld verdient. Ob das mal wirklich moralisch in Ordnung ist ?

Artikel vom 25. März 2008

Eine Antwort zu “Pfleger fordern: Knut muss weg - so schnell wie möglich !”

  1. Ernst August Peters sagt:

    So ist es richtig, erst bringt er den Zoo Eigner Millionen in die Kassen, dann wird denen das fressen zu teuer. “Schweinerei”

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