PKW-Fahrerin rast in Martinszug - 7jähriger lebensgefährlich verletzt

Von Andre Bergmann

Ein schweres Unglück wegen der Unachtsamkeit einer AutofahrerinAm Wochenende wurden in ganz Deutschland wieder traditionell die Martins-Züge abgehalten, die vor allem für Kinder wegen der vielen bunten Laternen ein großes Erlebnis sind. Doch in Südkirchen, Kreis Coesfeld wurde der Umzug für einen 7jährigen Jungen zur lebensgefährlichen Falle.

Wegen des Umzugs war die Straße in der kleinen Ortschaft gesperrt: Eine 36jährige Citroen- Fahrerin aus Lüdinghausen hatte es offenbar furchtbar eilig und wollte die wartenden Autos an einem Kreisverkehr überholen. Sie gab Gas.

Sie prallte gegen einen Betonmauer an einem rund Verkehrsinsel, der Wagen hob ab und flog etwa 30 Meter durch die Luft.

Ein Siebenjähriger saß auf den Schultern seines Vaters und wurde von dem Fahrzeug am Kopf getroffen, erklärte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Der Vater blieb offenbar unverletzt.

Der Junge wurde jedoch lebensgefährlich verletzt. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte ein Polizeisprecher. Anschließend krachte das Auto wieder auf der Straße, streifte ein entgegenkommendes Auto und blieb schließlich stark beschädigt stehen.

Die 36-Jährige erlitt einen Schock und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Viele Kinder und ihre Eltern wurden nach dem Unglück von Notfallseelsorgern und Notärzten psychologisch betreut.

DCRS ONLINE meint: Was hat diese 36jährige nur bewogen, so rücksichtslos davon zu preschen ?!

Artikel vom 12. November 2007

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