Poldi muss weiter Schweinebraten essen
Lukas Podolski muss weiterhin fuer den FC Bayern spielen und bayerische Gepflogenheiten in Kauf nehmen. Das stellte der Club waehrend einer Pressekonferenz am Mittwoch in Muenchen klar.
“Das Thema ist ad acta gelegt. Wir haben eine grundsätzliche Entscheidung gefällt. Die Meldungen um Lukas Podolski sind eine reine Ente”, sagte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge. Auch der neuen Trainer der FC Bayern, Juergen Klinsmann, befand vor Ort in der Allianz Arena in Muenchen.
Der Coach, der seit Montag das Training des Double-Gewinners der Vorsaison leitet, sieht seine vorrangige Aufgabe in Bezug auf Podolski und den ebenfalls zuletzt umworbenen Bastian Schweinsteiger nun darin, “bei ihnen Kontinuität reinzubringen. Bei Bastian und Lukas ist viel Potenzial da. Ich kann ihnen aber keine Garantie geben, dass sie immer spielen. Dafür ist der Kader zu gut besetzt.”
Rummenigge betonte, auch einen Verkauf Schweinsteigers werde es nicht geben.
Podolski hatte zuletzt mehrfach den Wunsch nach einem Wechsel geäußert, da er bei den Bayern in zwei Spielzeiten nicht über eine Reservistenrolle hinausgekommen war und auch in der kommenden Saison hinter Luca Toni und Miroslav Klose erneut mit dem Status als Stürmer Nummer drei rechnen muss.
Mit Grund fuer das Scheitern eines Wechsels von Podolski zu seinem Heimatklub Koeln, ist der angestrebte Transfer des Nationalstuermers Mario Gomey vom VfB Stuttgart. Dieser laesst sich ebenfalls nicth realisieren.
Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte zuletzt nochmals öffentlich um den 22-Jährigen geworben, die Schwaben blieben aber bei ihrer Ablehnung. “Stand heute Nachmittag ist: Wir werden keinen zusätzlichen Spieler verpflichten”, sagte Hoeneß auf der Pressekonferenz.
Unterdessen kündigte Klinsmann an, sich erst in einigen Wochen auf einen Kapitän festlegen zu wollen. Erst am 17. Juli wird der komplette Kader im Training sein, als letztes stoßen die deutschen Nationalspieler und Hamit Altintop hinzu.
Ein klares Bekenntnis gab es dafür von Klinsmann zur Nachfolge des zurückgetretenen Oliver Kahn: “Michael Rensing ist ganz klar die Nummer eins, Jörg Butt soll ihm den Rücken stärken. Michael wird unsere Rückendeckung und die Zeit bekommen, um international ein herausragender Torhüter zu werden.”
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