Prozess gegen Marco W erneut vertagt

Von Christian Dieter Matuschek

Prozess gegen Marco W erneut vertagtDas angeforderte, psychologische Gutachten über das vermeintliche Opfer, ist immer noch nicht da. Der Prozess gegen den Uelzener Auszubildenden, Marco W., 18, im türkischen Antalya wurde daher erneut vertagt.

Welch ein Glück, dass man den Jungen aus der Untersuchungshaft entließ, denn der Prozess soll erst am 4. Juli fortgesetzt werden. Dann ist der Zeitpunkt der angeklagten Tat bereits mehr als eineinviertel Jahre her.

Fraglich erscheint allerdings, warum die Opferpartei immer noch nicht in der Lage ist, das angeforderte Gutachten vorzubringen.

Marco W. war kurz vor Weihnachten 2007 aus türkischer Untersuchungshaft entlassen worden, nachdem er dort acht Monate vergeblich auf ein Urteil gewartet hatte. Zu dem neuerlichen Prozesstermin am 1. April reiste der 18jährige entgegen anfänglichen Ankündigungen nicht nach Antalya. Er begründete diese mit gesundheitlichen Belangen.

Marco soll im Osterurlaub 2007 in der Türkei die damals 13-jährige Britin Charlotte sexuell missbraucht haben. Er bestreitet dies.

Artikel vom 1. April 2008

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