Prozess gegen Mörder von Hannah beginnt - Nur drei Verhandlungstage
Es ist ein unbeschreiblich grausames Verbrechen, der bestialische Mord an der 14jährigen Schülerin Hannah aus Königswinter. Ab Dienstag in dieser Woche wird gegen den Mörder der 14jährigen Schülerin am Landgericht in Bonn verhandelt werden. Es sind nur drei Verhandlungstage angesetzt.
Seinem Opfer habe er nicht in die Augen sehen können. Während der Vergewaltigung der 14-jährigen Hannah aus Königswinter habe er deshalb sein Sweatshirt auf deren Gesicht gelegt, berichtete der 26-jährige Täter der Staatsanwaltschaft. Kurz danach habe er sich entschieden, das wehrlose Mädchen zu töten.
Ab Dienstag (27. November, 9.00 Uhr), rund drei Monate nach dem Mord an der 14-Jährigen, muss sich der angeklagte Auto- und Gebäudepfleger vor dem Bonner Landgericht verantworten. Angesichts des vorliegenden Geständnisses hat die Vierte Große Strafkammer lediglich drei Verhandlungstage angesetzt. Mit einem Urteil wird nach Angaben eines Gerichtssprechers für den 6. Dezember gerechnet.
Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der Angeklagte die Tat lange vorbereitet. Ausgerüstet mit einem Messer sowie Kabelbinder und Klebeband als Fesseln wartete er am Abend des 29. August nahe der Straßenbahnhaltestelle Oberdollendorf-Nord in Königswinter auf ein Opfer. Als dort gegen 20.30 Uhr die 14-jährige Hannah auf dem Nachhauseweg an ihm vorbei ging, überfiel er das Mädchen und hielt ihr sein Messer an den Hals. In einem Gebüsch fesselte er ihre Hände mit den Kabelbindern und klebte ihren Mund mit Klebeband zu.
Anschließend brachte er sie zu einem Gartenhäuschen neben dem Gelände eines Autohauses, wo er als Raum- und Autopfleger arbeitete. Weil dort zu dieser Zeit noch Busse geparkt wurden, musste sich der Mann mit seinem weinenden und zitternden Opfer noch verborgen halten.
Schließlich konnte er Hannah in einen Schulbus schaffen, wobei er das Mädchen die ganze Zeit mit dem Messer bedrohte. Nach eigenen Angaben zog der Mann dort sein Opfer aus, fesselte Hannahs Beine mit Kabelbindern an die Haltestangen des Busses und vergewaltigte sie.
Danach, so ist die Staatsanwaltschaft überzeugt, beschloss der Angeklagte, Hannah zu töten. Gegen Mitternacht durchschnitt er die Fußfesseln des Mädchens, zog ihr Hose und Schuhe wieder an und führte sie vor sich aus dem Bus.
Als sich Hannah hinter dem Bus zu ihm umdrehte, stach ihr der Täter das Messer mit voller Kraft in den Bauch. Es folgten weitere Messerstiche in den Rücken. Seinem Geständnis zufolge nahm der 26-Jährige dann an, dass Hannah tot sei. Doch als er ihr das Klebeband vom Mund abriss, fing das Mädchen an zu schreien. Daraufhin schnitt ihr der Täter mehrfach mit dem Messer in den Hals.
Der Gerichtsmediziner zählte schließlich zwölf Stichverletzungen am Opfer, überwiegend am Bauch, in der Brust und im Rücken. Dazu kommen vier schwere Schnittverletzungen im Gesicht und dem Hals. Hannah verblutete innerhalb weniger Minuten am Tatort. Der 26-Jährige schaffte die Leiche in ein nahes Gebüsch, wo er sie unter Zweigen und Blättern versteckte. Dort wurde Hannah fünf Tage nach ihrem Verschwinden entdeckt.
Auf die Spur des Täters war die Mordkommission anhand einer freiwilligen Speichelprobe gekommen, die alle bekannten Nutzer des Busparkplatzes abgegeben hatten. Dabei zeigte sich, dass das DNA-Material des 26-Jährigen am Tatort und an der Leiche sichergestellt worden war. Der Wagenpfleger wurde rund zwei Wochen nach Hannahs Verschwinden festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Ihm wird in der Hauptverhandlung Freiheitsberaubung, sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und Mord zur Verdeckung der anderen Straftaten vorgeworfen.
Fassungslos zeigten sich Polizei und Staatsanwaltschaft über das Motiv des Mannes. Der in einer homosexuellen Beziehung lebende Mann gab an, er habe „einmal Lust auf eine Frau“ gehabt. Auf die Idee zu der Tat sei er durch eine Folge einer Sat.1-Krimiserie gekommen, die er mehrfach gesehen habe.
DCRS meint: Was fängt eine Gesellschaft mit einem derartigen Täter am besten an?
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22. März 2008 um 22:31
Angesichts der Fülle an völliger Verrohung und innerer Verwahrlosung und der lächerlichen Strafen und der irrsinnigen Kosten für die Unterbringung solcher Schweinehunde ist es wirklich langsam an der Zeit über die Todesstrafe oder über Lynchjustiz nachzudenken. Hier ist viel Blabla und völlig unangebrachtes Verständnis für die Täter, nach den Opfern kräht kein Schwein.