Prozess um Amokfahrt auf Berliner WM-Fanmeile begonnen
Im Prozess um die Amokfahrt auf der Berliner Fanmeile während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat der
Angeklagte am ersten Verhandlungstag ein Geständnis abgelegt. So bekannte sich der 34jährige am Freitag vor dem Berliner Landgericht dem Tatvorwurf für schuldig und entschuldigte sich bei den Opfern.
Ein Hochgefühl habe ihn veranlasst, “Gas zu geben und immer weiter zu fahren”, die Menschen habe er dabei “nicht richtig registriert” sagte er.
Der ganz offensichtlich geistig verwirrte Mann wurde wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, am Nachmittag des 2. Juli 2006 im Zustand der Schuldunfähigkei mit seinem Pkw die Absperrung zur Fanmeile am Brandenburger Tor
durchbrochen zu haben und dann mit seinem Wagen, in dem seine Mutter als Beifahrerin saß, mit bis zu Tempo 40 auf eine Menschenmenge zugefahren zu sein.
Ziel der Verhandlung für sie Staatsanwaltschaft ist die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie.
Bei dem Vorfall wurden 24 Besucher der Fanmeile verletzt oder gefährdet, darunter drei Kinder im Alter von 8 bis 13 Jahren.
Ein Elfjähriger wurde mittelschwer verletzt. Er erlitt eine Gehirnerschütterung sowie Prellungen und lag einige Tage im Krankenhaus, während sich weitere Besucher mit einem Sprung zur Seite retten konnten.
Andere hingegen stürzten und verletzten sich leicht. Darunter war auch eine 87jährige Frau, die sich die Nase prellte.
Einige Besucher der Fanmeile erlitten einen Schock oder wurden von umgefahrenen
Absperrgittern getroffen.
Fünf Opfer nehmen im Prozess als Nebenkläger teil. Zwei von ihnen, darunter der damals elfjährige Junge, gaben an, das Auto “weder gesehen noch gehört” zu haben.
Ursprünglich habe der Angeklagte mit seiner Mutter in den Botanischen Garten fahren wollen, aber die Ausfahrt verpasst. Es sei für ihn trotzdem ein schöner Tag gewesen, und er habe die Fahrt genossen, sagte der Angeklagte. “So euphorisch war ich noch nie”, fügte er hinzu.
Nach einem Tankstopp, bei dem der Mann nicht bezahlte, fuhr er zur Staatsoper Unter den Linden gefahren, “um sich das Gebäude anzusehen”. Dort parkte in einer Tiefgarage.
Der Angeklagte berichtete dem Gericht weiter, dass er, weil sich beim Ausfahren die Schranke der Tiefgarage nicht öffnete, gegen die Barriere fuhr, so
dass sie aufsprang und setzte seine Fahrt fort.
Danach habe er die Orientierung verloren. Als er das Absperrgitter zur Fanmeile
erblickte, habe er gedacht, “was hindert mich die Absperrung an meinem Spaß”, und er habe Gas gegeben, sagte der Angeklagte.
Die Amokfahrt endete schließlich an einem Betonpoller vor der Haupttribüne am
Brandenburger Tor. Dort wurden der Amokfahrer und seine Mutter von der Polizei überwältigt. Seither wird der 34-Jährige in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt.
DCRS meint: Was für ein Irrer !
Eine gigantische Rauchwolke über den Feldern des Madrider Flughafens, unzählige Rettungswägen, schockierte Helfer, Flugzeugtrümmer und ein verkohltes Wrack.
Der Traum vom Urlaub ...
In 21 US-Staaten ist die körperliche Züchtigung in Schulen gesetzlich erlaubt und wird immer noch regelmäßig praktiziert, überwiegend offenbar in den ...
Im französischen Ferienort La Baule ist am Mittwochabend im seichten Wasser des beliebten Badestrands an der Atlantikküste ein Blauhai gesichtet worden.
Die ...
In der verunglückten Maschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair, die am Mittwoch auf dem Flughafen von Madrid verunglückte, hat sich offenbar auch ...
Boris Becker und seine Blitz-Freundin-Neu-Verlobte, Sandy Meyer-Wölden, 25. Was hat er sich da nur eingefangen. Die 25jährige hat in ihrem ehemaligen ...
153 Personen, die sich in der Unglücksmaschine der spanischen Fluggesellschaft Spanair befanden, die am Mittwoch in Madrid beim Start verunglückte, sind ...
Mit einem vorgetäuschten Herzanfall hat der verurteilte Kinderschänder Gary Glitter versucht seine Abschiebung in sein Heimatland Großbritannien zu verhindern. Ursprünglich war ...
Am Montag verschwand in Leipzig die 8jährige Michelle auf dem Heimweg von ihrer Ferienbetreuung nach Hause. Am Nachmittag gegen vier Uhr ...
Der Buckelwal „Bucki“, der sich seit einiger Zeit in der Ostsee aufhält soll nun verjagt werden. Die Umweltorganisation Greenpeace will den ...
Es könnte einer der brisantesten Fälle von Sozialbetrug in der Bundesrepublik werden. Die Sozial-Fahnderin Helena Fürst, 34, die seit drei Jahren ...
In meiner heutigen Kolumne möchte ich einmal die Zahlen anbieten, die normaler Weise ...
Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in China hat der Welt wieder ...
Jüngst titelte die deutsche Boulevardzeitung „Bild“ über die Frau von Ex-James-Bond Darsteller Pierce ...
Der am Samstag von Microsoft offiziell für erfolglos erklärten Übernahmekampf um den Internetdienstleister Yahoo!, ...