Prügel und Randale - Polizei fordert Fußball-Gipfel
Die Polizeigewerkschaft, GdP, fordert einen Fußball-Gipfel. Der Gipfel solle Führungspersonen des Deutschen Fußballbundes, DFB, die Deutsche Bahn und die Koordinierungsstelle Fan-Projkete zusammenführen und Lösungen für drängende Probleme finden. Weiter steigende Gewaltbereitschaft von Fußball-Randalierer werde zunehmend zu einem ernsthaften Hinderniss für den Fußball.
“Wir wollen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen weniger Einsätze haben und unversehrt nach Hause kommen”, sagte Jörg Radek, für die Bereitschaftspolizei zuständiges Mitglied im GdP-Bundesvorstand.
Die Einführung der dritten Liga auf Bundesebene in diesem Sommer, neben der traditionsreichen, dreiteiligen Regionalliga, Nord, Süd und West, hätten die Zahl der Einsätze drastisch erhöht.
Die sogenannten Fans fallen immer wieder durch eine hohe Gewaltbereitschaft auf.
Allein im vergangenen Jahr habe es 31 länderübergreifende Fußball-Einsätze der Polizei gegeben, erklärte Radek. Forderungen nach einer Bezahlung der Polizeieinsätze durch die Vereine erteilte GdP-Bundesvorsitzender Konrad Freiberg erneut eine Absage. Dies sei rechtsstaatlich kaum durchsetzbar. Auch DFB und Deutsche Fußball Liga (DFL) lehnten unlängst ab, dass Fußballverbände und -vereine die Kosten für die Polizeieinsätze übernehmen.
Tags: dritte Liga, Fußball-Gipfel, Gewerkschaft der Polizei, Lesbe




