Psychologisches Gutachten – Inzest-Monster Fritzl ist voll zurechnungsfähig

Von Irina Heidkamp

Psychologisches Gutachten – Inzest-Monster Fritzl ist voll zurechnungsfähig  FotoNoch wird dem Inzest-Monster von Amstetten eine Gnadenfrist gewährt. Der Prozess gegen Josef Fritzl, 73, wird voraussichtlich nicht vor Anfang des kommenden Jahres beginnen, DCRS ONLINE berichtete.

Doch Josef Fritzl muss sich auf Konsequenzen für sein abscheuliches Treiben im Keller seines Mehrfamilienhauses in Amstetten einstellen. Jüngst wurde er durch ein Psychologisches Gutachten als vollzurechnungsfähig beurteilt, berichtet die österreichische Tageszeitung „Der Standard“.

Fritzl hatte seine heute 42-jährige Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem Kellerverlies gefangen gehalten, sie missbraucht und mit ihr sieben Kinder gezeugt. Im Frühjahr dieses Jahres hatten die Behörden den ungeheuerlichen Fall entdeckt.

Eine geistige Erkrankung des Täters könne genauso ausgeschlossen werden wie ein permanenter Rausch-Zustand, schreibt die Zeitung.

„In etwa drei Wochen wird die Anklage fertig sein“, teilte unterdessen ein Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, Gerhard Sedlacek. Werde Fritzl nach Zustellung der Anklage seine Einspruchsfrist voll nutzen, käme es wohl nicht mehr zu einer Verhandlung in diesem Jahr. Der Prozess soll zum Großteil unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Nach Informationen der Zeitung werden weder Elisabeth Fritzl noch ihre Kinder vor Gericht erscheinen.

Artikel vom 14. Oktober 2008

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