Quake-Lake in China von neuem Beben erschüttert
Der durch das verheerende Erdbeben am 12. Mai in der chinesischen Provinz Szechuan aufgestaute Stausee ist durch ein neuerliches Beben der Stärke 5,1 erschüttert worden. 1,3 Millionen Menschen sind durch eine Flutkatastrophe, sollte der natürliche Damm des Staussees brechen, bedroht.
Zunächst war unklar, welche Auswirkungen das Beben auf den Wasserpegel des Sees haben würde.
Die Lage am See habe sich weiter verschärft, wurde nun bekannt.
In dem durch das Erdbeben vom 12. Mai künstlich aufgestauten See am Jianjiang-Fluss steigt seit Tagen der Pegel gefährlich an. Bemühungen, das Wasser durch Kanäle abfließen zu lassen, konnten die Gefahr noch nicht bannen. Zunächst hatten Militär-Einheiten einen künstlichen Abfluss gegraben, als dieser kaum Auswirkung auf den Wasserstand zeigte, wurde der Abfluss tiefer gesprengt, doch offenbar reicht dies auch nicht aus, um den Pegel zum sinken zu bewegen. Die Behörden sind schon froh, wenn sie den aktuellen Wasserstand halten können.
Doch die Frage, wie lange der durch den Erdrutsch entstandene Damm noch hält, wird immer dringender.
Bei einem Dammbruch sind 1,3 Millionen Menschen von Überschwemmungen bedroht. Ein Gebiet mit 250 000 Menschen wurde bereits evakuiert.
Eine gigantische Rauchwolke über den Feldern des Madrider Flughafens, unzählige Rettungswägen, schockierte Helfer, Flugzeugtrümmer und ein verkohltes Wrack.
Der Traum vom Urlaub ...
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10. Juni 2008 um 01:27
Hatte Peking nicht vor ein paar Tagen schon großkotzig Entwarnung gegeben?