Quallen und Verkehrstote auf Mallorca

Von Kerstin Moebius

Quallen und Verkehrstote auf MallorcaWährend eines Unwetter hat sich am Sonntagabend auf einer Landstraße zwischen den Städten Felanitx und Portocolom auf Mallorca ein folgenschwerer Unfall ereignet. Zwei deutsche Urlauberinnen kamen ums Leben.

Ein ebenfalls aus Deutschland stammender Mann und seine fünfjährige Tochter wurden schwer verletzt.

Wie die Polizei berichtet, waren die Deutschen am Sonntagabend auf der Landstraßen vermutlich wegen des starken Regens auf die Gegenfahrbahn geraten und gegen einen Minibus geprallt.

An Bord des Minibusses wurden vier Urlauber leicht verletzt, deren Nationalität noch nicht bekannt ist. Das Auto der Deutschen war nach Angaben der Polizei vermutlich auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen.

Während Unwetter das ganze Pfingswochenende über die beliebte Ferieninsel zogen hat die spanische Regierung mit dem Fischereiverband im Kampf gegen die erneut drohende Quallenplage eine Übereinkunft getroffen.

In der Feriensaison sollen 16 Kutter ausschließlich zum Einfangen der Quallen eingesetzt werden. Zehn Schiffe sollen in den Gewässern vor Mallorca auf Quallenfang gehen, drei vor Menorca, zwei vor Ibiza und ein Schiff vor Formentera.

Die Fischer erhalten dafür von der Regierung täglich pro Kutter 600 Euro und 1,50 Euro für jedes Kilogramm eingefangener Quallen. In den vergangenen Jahren hatten Quallenplagen häufig Urlaubern den Badespaß verdorben.

Experten führen die Ausbreitung der Quallen auch darauf zurück, dass das Mittelmeer sich erwärmt und die Überfischung die natürlichen Feinde der Quallen wie die Thunfische oder Meeresschildkröten stark reduziert hat.

Artikel vom 12. Mai 2008

Eine Antwort zu “Quallen und Verkehrstote auf Mallorca”

  1. M. Uhl meint:

    Da uns die Quallen auch schon oft den Badespass verdorben haben und wir schon öfter schmerzhaften Kontakt durch Verbrennungen hatten, werden wir ab sofort den original Quallenschutzanzug aus Australien in Europa einführen.Er wurde in Australien an der Universität von Brisbane an der tödlichen Box Jellyfish erfolgreich getestet.
    Wir haben ihn im Sommer in Mallorca erfolgreich ausprobiert und sind durch Feuerquallen hindurch geschwommen und sie sogar mit der Hand heraus genommen.
    Man kann mit dem “Stingersuit” natürlich auch Surfen, Segeln, Banane, Tube oder Wasserski fahren. Immer dann wenn man es sich nicht aussuchen kann wann und wo man ins Wasser fällt.

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