Rekord - Euro macht uns das Leben schwer

Von Kerstin Moebius

Rekord Euro macht uns das Leben schwerDer Euro hat ein neues Rekordhoch erreicht. Erstmals überschritt er die Marke von 1,6 Dollar. Das ist der höchste Stand seit seiner Einführung im Jahr 1999.

Seit Dezember 2007 hat die Gemeinschaftswährung des europäischen Kontinents rund 35 Prozent an Wert gewonnen. Allerdings bringt dieses rasante Wachstum für den einfachen Bürger nicht unbedingt große Vorteile, außer bei Auslandsreisen in Dollar-Gebiete.

Der starke Euro ist die Kehrseite des schwachen Dollars und der dahin siechenden amerikanischen Wirtschaft. Der Euro wird vor allem durch die Europäische Zentralbank hoch gehalten, die den Leitzins absichtlich hoch hält, der europäischen Wirtschaft und vor allem dem Export aber damit das Leben schwer macht.

Experten erwarten, dass der Dollar weiter absinken wird bis zur Jahresmitte, dann aber wieder an Kraft gewinnen werde. Dann ist auch zu erwarten, dass der Euro unter die 1,60 Dollar-Marke fällt.

Auch der Ölpreis hat am Dienstag einen neuen Rekord erklommen und die 118 Dollar – Marke durchbrochen. Ein Barrel (159 Liter) US-Leichtöl kostete an der New Yorker Rohstoffbörse zwischenzeitlich 118,05 Dollar. Damit lag der Preis deutlich über dem erst am Montag markierten bisherigen Rekordhoch von 117,83 Dollar je Fass. Ein Ende der Preis-Rallye ist nicht in Sicht.

DCRS ONLINE meint: Die Politik redet den Euro schön und täuscht über die fatalen Folgen dieses Währungs - Ungleichgewichts einfach scheinheilig hinweg.

Artikel vom 22. April 2008

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