Rekord- Jackpot von 43 Mio. mehrfach geknackt

Von Eleonore Matschge

Nun wird das viele Geld bald an die Gewinner verteilt9, 10, 24, 28, 39, 42, die Superzahl 3 (ohne Gewähr), das sind die Lotto- Zahlen vom Mittwoch und auch das Ende des großen Run auf den gigantischen Lotto -Jacktpot von 43 Millionen Euro in Deutschland, denn die Lottozahlen wurden mindestens zweimal richtig getippt. Ein Spieler einer Online-Lotto- Annahmestelle und einer, der von der Bildzeitung verlosten Tippscheinen können die richtigen Zahlen auf weisen.

Zudem teilte die Lottogesellschaft am Mittwochabend mit, dass ein Schein mit den korrekten Zahlen in Niedersachsen gespielt worden sei. Ob dieser Schein zu den oben genannten Gewinnern gehört, ist noch unklar.

“Es wurden mit einem Super-Systemschein sechs Richtige und die Superzahl getippt. Es kann aber gut möglich sein, dass noch andere Lottospieler den Jackpot knacken konnten”, sagte Sprecher Klaus Sattler. Dies stehe erst am Donnerstagmorgen fest. Seit Ende Oktober hatte kein Spieler den Sechser mitsamt korrekter Superzahl gehabt.

Für das Mittwochslotto wurden insgesamt 135 Millionen Euro eingesetzt, deutlich weniger als noch am Samstag zuvor, als es nur um einen Jackpot von 38 Millionen ging, aber immer noch 60 Prozent mehr als am vorausgegangenen Mittwoch.

“Es wurden seit Sonntag mehr als 20 Millionen Spielscheine eingereicht”, berichtete Sattler. Damit wurde der bisherige Rekordeinsatz von 96,7 Millionen Euro an einem Mittwoch aus dem Jahr 2004 deutlich übertroffen.

An den 24.500 Annahmestellen drängten sich vor allem am Nachmittag die Glücksjäger. Je näher die Ziehung rückte, desto enger wurde es an den Tischen. Damit die Scheine nicht knapp wurden, hatte allein Toto-Lotto Niedersachsen fünf Millionen Spielscheine nachgedruckt.

“Es ist der Traum von finanzieller Unabhängigkeit. Er ist stärker als alle Wahrscheinlichkeitsrechnungen”, erklärte Klaus Sattler, Sprecher der baden-württembergischen Lotto-Zentrale in Stuttgart, den Boom. Die geringen Chance auf den Gewinn des Jackpots, die bei 1 zu 140 Millionen liegt, schrecke anscheinend nur Wenige.

Die überaus rege Nachfrage sei “seit den letzten Ziehungen schon fast Normalität geworden”, sagte der Sprecher weiter. So strömten vor allen Dingen Gelegenheitstipper verstärkt in die Verkaufsstellen und sorgten für die deutliche Steigerung der Spieleinsätze.

“Die Stammtipper tippen ihre Zahlen weiter”, sagte auch der Vorsitzende des Bundesverbands der Lotto-Verkaufsstellen, Hermann Teckenburg, in Flensburg. Auch er beobachte, dass insbesondere diejenigen, “die sonst gar nicht oder kaum Lotto spielen”, sich vom Lottofieber hätten anstecken lassen und Schlange stünden.

Die Lotto-Begeisterung machte dabei an den Grenzen nicht Halt. Die Mitarbeiterin einer Annahmestelle in Ahlbeck auf Usedom schätzte, dass jeder vierte Tipper in den vergangenen Tagen aus Polen gekommen sei.

Den Annahmestellen bescherte das Lottofieber nach einem bisher mageren Jahr nun ein kräftiges Einnahmeplus. Mit den derzeit höheren Einnahmen könne das von Januar bis Oktober aufgelaufene Minus von acht Prozent ausgeglichen werden, sagte Teckenburg. Nach seinen Angaben erhalten die Lottoannahmestellen im Durchschnitt sechs Prozent des Spieleinsatzes als Provision. “Wir freuen uns, dass wir mit den erhöhten Provisionen die Kosten decken können, die im Laufe des Jahres entstanden sind. Wir brauchten das auch.”

DCRS ONLINE meint: Viel Glück für die Gewinner, das können diese jetzt wohl brauchen !

Artikel vom 6. Dezember 2007

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