Schwerer Gas-Unfall in Kulmbach

Von Eleonore Matschge

Schwerer Gas-Unfall in Kulmbach54 Personen sind bei einem schweren Gasunfall im bayerischen Kulmbach teils schwer verletzt worden.

Eine Bademeisterin hatte festgestellt, dass aus einem Überdruckventil Gas austritt und alarmierte die Rettungskräfte, dennoch konnten die Verletzungen offenbar nicht mehr verhindert werden.

Ein Polizeisprecher erklärte, vermutlich sei das giftige Gas an einem defekten Sicherheitsventil ausgetreten.

Das Schwimmbad, in dem sich zum Zeitpunkt des Unfalls mindestens 500 Besucher aufhielten, wurde evakuiert und gesperrt. Zahlreiche Verletzte wurden vor dem Schwimmbad ärztlich versorgt.

Unter den Schwerverletzten war auch ein Baby. Es sollte mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die genaue Unfallursache sollen die Ermittlungen klären.

Badegäste, die bereits auf dem Heimweg waren, wurden von den Rettungskräften aufgefordert, zurückzukehren und sich registrieren zu lassen, falls Beschwerden bei ihnen auftreten sollten.

Ammoniak ist ein stechend riechendes, farbloses und giftiges Gas. Es wirkt als Reizgas vor allem auf Atemorgane und kann im schlimmsten Fall zum Erstickungstod führen. Die Beschwerden können noch Stunden nach einem Unfall andauern.

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Artikel vom 22. Juni 2008

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