Seniorenheim im Fechtsport – Fieber

Von Jette Petersen

Seniorenheim im Fechtsport FieberDie Bewohner des „Catholic Home Corpus Christi“ Altenheims in Australien haben eine ganz besondere Sportart für sich entdeckt, das Fechten. Der Monat ist daher zum obligatorischen Fechttag erklärt worden. Mit Gehhilfe und Degen in der Hand gehen die Senioren dann aufeinander los, allerdings natürlich nach allen Regeln der Fecht – Kunst.

“Sie sind mittlerweile richtig gut geworden”, freut sich Joseph D’Onofrio, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter in dem Melbourner Altenheim. Es war seine Idee, die Senioren mit Degen auszustatten.

Die Bewohner des „Catholic Home Corpus Christi“ Altenheims sind durchschnittlich 85 Jahre alt. Die älteste Teilnehmer im Fechtclub ist allerdings schon 93 Jahre alt. Sie erklärt, dass ihr das Fechten sehr gut tue. !Es ist sehr anstrengend und für unser Alter vielleicht ein ungewöhnlicher Sport”, sagt Schwester Delores Kirby. “Ich hatte immer Angst, beim Ausweichen hinten über zu kippen. Jetzt habe ich das Gefühl, es hilft meinem Gleichgewichtssinn”, so die 93-jährige Frau.

Anfangs hatten die Senioren Angst sich gegenseitig zu verletzen. Es benötigte einige Überzeugungsarbeit von D’Onofrio bis sich die Herrschaften bewaffnet mit professioneller Schutzkleidung auf den Platz begaben. Jetzt sind sie mit voller Begeisterung dabei.

DCRS ONLINE meint: Man ist eben nie zu alt, um etwas neues zu lernen !

Artikel vom 13. Mai 2008

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