Shannon’s Mutter schützte Peiniger der Tochter aus Geldgier

Von Christian Dieter Matuschek

Shannons Mutter schützte Peiniger der Tochter aus Geldgier24 Tage musste die kleine Shannon in der Gewalt ihre Entführers zubringen. Was das 9jährige Mädchen in dieser Zeit alles ertragen musste, weiß niemand.

Jetzt kam ans Licht, dass das Martyrium der kleinen Shannon viel kürzer hätte ausfallen können, wenn ihre Mutter nicht absichtlich geschwiegen hätte.

Shannon’s Mutter soll gewusst haben, wo das kleine Mädchen gefangen gehalten wird. Doch sie schwieg, - aus Geldgier.

Offenbar spekulierte die Mutter auf Spenden aus dem so genannten „Maddie-Fond“. Mehrfach wurden die Verantwortlichen des Fonds offenbar kontaktiert und um Geld angeschnorrt.

Clarence Mitchell, Sprecher von Madeleines McCanns Eltern, bestätigte, dass Karen Matthews, Mutter von Shannon, mehrmals um Geld aus dem Fond bat. Die Polizei teilte mit, sie werde entsprechende Vorwürfe überprüfen. Shannons Mutter war am Vortag wegen des Verdachts der Justizbehinderung festgenommen worden.

Medienberichten zufolge sollen sich Mittelsmänner an den Maddie-Fonds gewandt haben. “Ein Mann war aggressiv und fragte für den Shannon-Fonds nach Geld, nach dem Motto “Ihr habt Geld, wir nicht, können wir was von Eurem haben”", sagte Mitchell. Diese Aufforderung sei jedoch ebenso wie eine per E-Mail abgelehnt worden.

Nach britischen Medienberichten habe sich Shannons Mutter engen Freunden offenbar und diesen erklärt, dass sie gewusst habe, wo ihre Tochter sei. Sie habe sich aber nicht getraut es zu sagen.

Shannon war Mitte März aus dem Haus eines Onkels ihres Stiefvaters in der mittelenglischen Stadt Dewsbury befreit worden. Der 39-Jährige wurde wegen Entführung angeklagt.

Tags:

, , , ,
Artikel vom 8. April 2008
Ähnliche Artikel

Einen Kommentar schreiben