SPD will Mindestlohn mit Volksabstimmungen erzwingen
Immer mehr Firmen entlassen immer mehr Menschen. Grund hierfür sind vor allem die vergleichsweise hohen Löhne in Deutschland. Doch die SPD streitet fröhlich weiter für eine branchenübergreifende Lohnuntergrenze, koste es was es und so viele Arbeitsplätze wie es wolle.
SPD-Fraktionschef Peter Struck kündigte jetzt als Druckmittel auf den Koalitionspartner Unterschriftenaktionen zu dem Thema bei den Landtagswahlen an. Parteichef Kurt Beck rechnet mit wachsendem Widerstand in der Union gegen Lohnuntergrenzen. Der bayerische JU-Vorsitzende Stefan Müller riet indes der Union, ihr Nein zu einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn zu überdenken. CSU-Chef Erwin Huber lehnte dies ab.
Struck sagte: „Wir starten bei den Landtagswahlen im nächsten Jahr Unterschriftenaktionen. Dann haben die Wähler das Wort.“ Er fügte hinzu: „So machen wir Landtagswahlen und 2009 die Bundestagswahl jeweils zu einer Volksabstimmung über den Mindestlohn.“
Ganz offen will die SPD also Wählerstimmen mit einer vermeintlichen Lohnerhöhung ködern, führt dabei aber tausende in die Arbeits- und Perspektivenlosigkeit.
Der Sozialdemokrat hob zudem hervor: „Wir streben einen Mindestlohn von 7,50 Euro gleichmäßig für alle Branchen für ganz Deutschland an. Das ist aber in der jetzigen Koalition ausgeschlossen, weil sich die Union verweigert.“ Deshalb werde im nächsten Jahr der Mindestlohn durch das Entsendegesetz eingeführt. „Das haben bereits zehn Branchen beantragt. Aber unser Ziel bleibt: Mindestlohn für alle.“
Beck sagte mit Blick auf den Koalitionspartner: „Es gibt schon jetzt viele kritische Stimmen in der CDU und CSU zum Mindestlohn. Noch sind die leise. Aber nach den Landtagswahlen wird diese Kritik viel lauter werden.“
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident betonte, zwar versuche die Union, der SPD das Thema Mindestlohn zu entreißen, das zeige aber nur, dass die SPD die politische Agenda bestimme.
Tatsächlich hat Beck damit nicht ganz unrecht. Die Große Koalition ist zusammen mit der SPD nach links gerückt. Eine Hiobsbotschaft über tausende von Entlassungen jagt die nächste.
Linksfraktions-Vize Petra Pau lobte die SPD-Pläne zur Unterschriftenaktion. Pau betonte: „Die SPD ist immer gut beraten, wenn sie eine soziale Forderung der Linken übernimmt. Das ist kein Verstoß gegen Urheberrechte, sondern einfach nur vernünftig.“
In der CSU gibt es derweil Meinungsverschiedenheiten in der Mindestlohnfrage. Während Bayerns JU-Vorsitzender Müller mahnte, Lohndumping müsse verhindert werden, bekräftigte CSU-Chef Erwin Huber: „Es gibt keine Berechtigung für allgemeine Mindestlöhne.“
Müller, der zugleich Obmann der Unions-Fraktion im Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales ist, forderte, die Union sollte auch eine gesetzliche Lohnuntergrenze in Betracht ziehen. Dieses Modell sei besser als eine Reihe von branchenbezogenen Lösungen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete betonte: „Die Union sollte das Thema Mindestlohn nicht einfach nur isoliert für sich betrachten.“ Notwendig sei vielmehr ein arbeitsmarktpolitisches Gesamtkonzept.
Müller verwies auf die Erfahrungen anderer europäischer Länder. Sie zeigten, dass ein gesetzlicher Mindestlohn nicht unbedingt negative Beschäftigungseffekte haben müsse. Es bestehe offensichtlich ein Zusammenhang mit der Flexibilität des Arbeitsmarktes, der Güte der Arbeitsmarktvermittlung und der sozialen Absicherung für Arbeitslose.
Huber hielt dagegen, der jetzige Arbeitsplatzabbau in der Postbranche sei «“icht gerade ein Beispiel, das unsere Skepsis gegenüber Mindestlöhnen mindert“. Bis Ende März könnten einzelne Branchen einen Mindestlohn beantragen. Die Politik werde dann die Anträge auf Aufnahme in das Entsendegesetz prüfen. Der CSU-Chef fügte hinzu: „Das bedeutet aber nicht, dass wir automatisch zustimmen.“ Vielmehr werde die CSU „die wirtschaftlichen Auswirkungen genau unter die Lupe nehmen“.
DCRS ONLINE meint: Der Mindestlohn gibt der deutschen Wirtschaft den Todesstoß !





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01. Juni 2008 um 19:53
als wähler sollten wir uns einmal überlegen ob es nicht endlich an der zeit ist mehr eigenverantwortung zu übernehmen und gleichzeitig mit sofortiger wirkung den faktor neid gegen alles was persönlich nicht erreicht werden kann einzustellen.
endlich zu begreifen dass die natur nicht vorgesehen hat dass alles gleich und gerecht ist aber verstehen dass es unterschiede gibt die besser oder schlechter sind da wir aber in den letzten 50 jahren nicht mehr selber denken und entscheiden wolten haben wir dies zuerst an unsere volksvertreter abgegeben und wie gewohnt wenn der deusche was anpackt dann richtig, denn nun hat man in deutschland in den parteien ein neues system ausgedacht wie man unbeliebte parteimitglieder weg- belohnen kann, indem man sie einfach nach brüssel weiterreichte bzw.sogar noch den bürger als alibi einspannt bei der europawahl die fast kein deutscher wähler verstand und jetzt kommt das ergebniss zurück denn die die wir nicht wollten haben nun das sagen
es sollte jetzt ersichtlich sein dassauch ich sehr dumm war aber ich habs jetzt kapiert bin so schlau gehe weiterhin zur wahl und alle parteien erhalten meine stimme ist doch gut oder?