Stellenabbau in US-Luftfahrt

Von Louis Richter

Stellenabbau in US-LuftfahrtEine der größten US-Fluggesellschaft, nämlich United Airlines, will nun im Zuge von Sparmaßnahmen rund 1000 Piloten entlassen. Auch die Flotte der Fluggesellschaft werde verkleinert. Die Entlassungen der Piloten gehe da einher, teilte der Mutterkonzern UAL jüngst mit. Hintergrund ist der hohe Ölpreis, der auch die Kosten für Kerosin massiv in die Höhe getrieben hat.

Die Entlassungen seien ein “schwerer aber notwendiger Schritt”.

Von der Entscheidung sind fast 15 Prozent der über 6500 United-Airlines-Piloten betroffen. Die zweitgrößte US-Gesellschaft, die die Kapazitäten auf Inlandsflügen um 14 Prozent reduzieren will, hatte angekündigt, insgesamt 1400 bis 1600 Stellen zu streichen. UAL beschäftigt über 55.000 Mitarbeiter.

Amerikas Fluglinien haben mit enorm gestiegenen Kerosinkosten und der schwächelnden US-Wirtschaft zu kämpfen. Sie sehen sich daher zunehmend zu Kooperationen und Zusammenschlüssen gezwungen. Am Freitag kündigten United Airlines und Continental an, Vertrieb und Flugplan aufeinander abzustimmen.

Artikel vom 24. Juni 2008

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