Sterbehilfe-Organisation lässt Patienten qualvoll ersticken

Von Louis Richter

Sterbehilfe-Organisation lässt Patienten qualvoll erstickenDie umstrittene Sterbehilfe-Organisation Dignitas aus der Schweiz hat laut Angaben der Schweizer Justiz ihre Methode verändert. Um einen Arzt als Kontrollinstanz bei der Sterbehilfe auszuschalten, werde willigen Kunden nun durch Helium Beihilfe zum Selbstmord geleistet.

Dignitas setze das Luftballongas seit Mitte Februar in der Sterbehilfe ein, berichtete die Nachrichtenagentur SDA unter Berufung auf die Züricher Staatsanwaltschaft.

Die Suizid-Willigen würden sich dabei einen Plastiksack mit Helium über den Kopf stülpen und erstickten, erklärte Oberstaatsanwalt Andreas Brunner dem Radiosender DRS.

Dignitas schalte mit dieser neuen Methode Ärzte als Kontrollinstanz aus, die die Sterbehilfe bisher durch die Verschreibung eines Medikaments überwachten.

Bisher seien vier Fälle bekannt, in denen Menschen durch Helium starben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft zeichnet Dignitas das Sterben der Menschen auf und übergibt die Filme der Justiz. Die Videobilder eines Suizids durch Helium seien „fast nicht zumutbar“, sagte Brunner. Die Sterbenden zuckten „mehrere zehn Minuten“ lang.

DCRS ONLINE meint: Was für eine abstruses Geschäft !

Artikel vom 18. März 2008

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